Ausbildungstag „Patientengerechte Menschenrettung –Praxis für Rettungstechniker“

Getreu dem Motto Qualität statt Quantität nahmen 12 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Karlstadt am Samstag, dem 20. Juni 2015 an dieser ganztägigen Ausbildungsveranstaltung teil.

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Die schonende und schnelle Rettung von verletzten Personen aus verunfallten Fahrzeugen stellt die Feuerwehr heutzutage immer mehr vor große Herausforderungen. Die Weiterentwicklung der Fahrzeuge,  sprich neue Fahrzeugtechniken  im Bereich Elektro- Gas und Hybridantriebe sowie der Einbau von immer mehr Sicherheitstechniken sollen die Insassen vor schweren Verletzungen schützen. Gleichzeitig erschweren sie den Einsatzkräften die Rettung der verunfallten Personen.

Aus diesem Grund ist eine stetige und intensive Weiterbildung in diesem Bereich für die Feuerwehren notwendig.

Im Rahmen der Ausbildungsveranstaltung mit  Sebastian Kahl, Ausbilder der Fa. X-Trapp aus Nürnberg, haben zwölf Kameraden der Feuerwehr Karlstadt  ihr Wissen im Bereich technische Unfallrettung auf den aktuellen Stand gebracht. Die Firma X-Trapp hat sich auf die Ausbildung der Feuerwehren im Bereich technische Unfallrettung spezialisiert und bildet die Feuerwehren nach den neuesten Erkenntnissen in der Fahrzeugtechnik aus.

Diese Ausbildung beinhaltete einen 4 stündigen Theorieteil mit der Thematik:

  • Allgemeine Fahrzeugtechnik
  • Neuerungen in der Kraftfahrzeugtechnik
  • Antriebsarten
  • Sicherheitssysteme
  • Neue Materialien im Karosseriebau
  • Einsatztaktik

sowie einen Praxisteil, bei dem verschiedene Einsatzsituationen anhand von 3 Übungsfahrzeugen nachgestellt wurden.

In der praktischen Ausbildung wurden unter der Anleitung des Trainers Dipl. Ing. (FH) Sebastian Kahl verschiedene Unfallszenarien  mit den möglichen Rettungstechniken unter Verwendung unterschiedlicher Rettungsgeräte in kleinen Gruppen durchgespielt. So war eine optimale Ausbildung der Teilnehmer gewährleistet. Lehrreich waren hierbei neue Schneidtechniken im Karosseriebereich sowie das schonende Retten von Personen über die Schaufeltrage  mit Hilfe der Rettungs-Boa (C-Schlauch zum Herausziehen der Person).

Nach diesem Ausbildungstag gilt es jetzt dieses verbesserte Wissen im Ausbildungs- und Einsatzdienst weiter in der Praxis umzusetzen.

Ein spezieller Dank gilt unserem Trainer Sebastian Kahl von X-Trap Rescuetraining, der Stadt Karlstadt für die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel und ARC Recycling-Center Würzburg für die Übungsfahrzeuge für die praktische Ausbildung.

Die Teilnehmer waren Martin Kütt, Felix Arndt, Michael Arndt, Tobias Brust, Alexander Greis, Philipp Heßler, Marco Preisendörfer, Jochen Ringelmann, Heiko Volkenstein, Christian Hüsam, Stefan Strohmenger und Wolfgang Schirm.

Gemeinschaftsübung BRK MSP – FF Karlstadt

Verletzte
Die Feuerwehr Karlstadt beteiligte sich am Sa. 28.03 an einer 24h Übung des BRK Main-Spessart. Als angenommene Lage verunfallte ein PKW mit drei Personen auf dem Übungshof vor dem Feuerwehrhaus.

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Nach Lageerkundung des ersteintreffenden HVO wurden weitere Kräfte des BRK und der Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr, welche mit ELW 1, RW 2 und TLF 16/25 eintraf übernahm als erste Aufgabe das Sichern des verunfallten PKW. Nachdem ein Zugang über die Heckklappe geschaffen wurde, konnten Mitglieder des BRK die Verletzten Betreuung im Fahrzeuginneren übernehmen. Die verletzte Person im Fahrzeugfond wurde mittels schneller Rettung über die Seitentüre gerettet. Der Notarzt entschied den Beifahrer durch eine Schonende Rettung achsengerecht zu retten. Hierzu wurde das Dach geöffnet und über die A-Säule geklappt. Der Fahrzeugführer konnte sich selbst befreien und saß mit leichten Verletzungen und einem Schock in einem angrenzenden Hauseingang. Er wurde von einem Sanitäter versorgt und betreut.

Die Übung verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle. Gerne ist die Feuerwehr Karlstadt bereit auch in Zukunft weitere Übungen mit dem BRK abzuhalten.

Herbstübung 2014

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Herbstübung 2014

Ölunfall bei Fa. Schwenk Zement

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Zur diesjährigen Herbstübung ging es zur Fa. Schwenk Zement, in den Hafen. Angenommen wurde ein Ölfilm auf dem Wasser im Bereich des Hafenbeckens. Um zu verhindern dass sich der Ölfilm auf dem weiteren Gewässer verbreitet, wurde das Hafenbecken mit einer sogenannten „Ölsperre“ verschlossen. Dabei wird mit Hilfe des Feuerwehrbootes ein Doppelkammerschlauch aus Kunststoff, von einem Ufer zum anderen Ufer gezogen.

Bei dem Doppelkammerschlauch wird die größere Kammer mit Luft gefüllt, diese schwimmt auf dem Wasser. Die kleinere Kammer wird mit Wasser gefüllt, diese befindet sich unter der Wasserlinie. Da beide Kammern in der Mitte miteinander verbunden sind, kann der Ölfilm nicht hindurch und ein weiteres verbreiten wird verhindert.