24 Stundenübung der Jugendfeuerwehr

Zum ersten mal in der Geschichte der Feuerwehr Karlstadt, fand eine 24-stündige Übung der Jugendfeuerwehr statt.
Gruppe

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Wie bei der Berufsfeuerwehr

Es kann leicht sein, dass künftig so mancher Karlstadter Jugendliche hauptberuflich bei der Feuerwehr ist. Schon jetzt – im Alter von zwölf bis 17 Jahren – absolvierte die Jugendgruppe der Wehr erstmals einen 24-stündigen Dienst, wie er bei der Berufsfeuerwehr üblich ist. Und der Nachwuchs war mit Feuereifer dabei. Kommandant Stephan Brust, der als Ausbilder bei der Feuerwehrschule in Würzburg tätig ist, berichtet:

Wie die Wachmannschaft der Berufsfeuerwehr kümmerten sich die 14 Jugendlichen von Donnerstag 10 Uhr bis Freitag 10 Uhr um alles selbst – absolvierten simulierte Einsätze, kochten und übernachteten im Feuerwehrhaus. Gleich am Donnerstagvormittag gab es den ersten Einsatz. Das Szenario sah vor, dass eine Brandmeldeanlage im Eisenwerk Düker ausgelöst hatte. Die Jugendlichen rückten aus und machten sich an der Pforte des Eisenwerks kundig, von welchem Melder der Alarm ausgegangen war. Sie mussten sich mit der hinterlegten Laufkarte in Abstimmung mit der Werksfeuerwehr auf dem Werksgelände orientieren und den richtigen Brandmelder finden.

Der Alarm am Nachmittag lautete völlig anders: „Person im Main!“ Mit dem Mehrzweckboot und einem Schlauchboot machten sich die jungen Feuerwehrleute auf die Suche und fanden im Hafen des Zementwerks Schwenk eine Schwimmpuppe. Zu mehreren zogen sie die 40 Kilo schwere „Person“ aus dem Wasser und brachten sie auf einer Trage sicher an Land.

Löscharbeiten im Dunkeln Günstig war es, dass es inzwischen schon etwas eher dunkel wird. Auf dem Grillplatz am Hammersteig spielten zwei erwachsene Feuerwehrleute, dass sie ein Lagerfeuer angezündet hätten und Reifen sowie Altöl verbrennen würden. In Wirklichkeit handelte es sich um normales Feuerholz. Die Jugendfeuerwehr musste eine Schlauchleitung legen, denn die Schranke am Grillplatz war verschlossen. Außerdem war Licht aufzubauen. Mit unterschiedlichen Löschverfahren wurde gegen das Feuer vorgegangen. So erlebten die Teilnehmer den Unterschied zwischen einer Kübelspritze und einem Strahlrohr.

Selbst die abendliche Unterhaltung fiel feuerwehrmäßig aus, denn es wurde die Feuerwehrserie von 1974 geschaut, die damals in Karlstadter fürs Fernsehen gedreht worden war. „Das war cool“, berichtet der zwölfjährige Marcel Brust, zu sehen, welche Fahrzeuge damals unterwegs waren. Der inzwischen als Oldtimer hergerichtete Stadtmagirus war damals noch im regulären Einsatz. Auch fanden die Jugendlichen die damalige Feuerwehrkleidung und die Ansichten Karlstadts spannend. Marcel erkannte in dem Film auch seinen Opa.

Auf Feldbetten schliefen die Teilnehmer im Jugendraum des Feuerwehrhauses. Doch die Nacht endete schon um 6.30 Uhr mit dem nächsten Alarm. Die Jugendlichen hatten davon vorher nichts gewusst. Marcel: „Aber wir hatten uns schon so was gedacht und in Jogginghosen geschlafen.“ Wie für die Erwachsenen stehen auch für die Jugendlichen im Feuerwehrhaus Stiefel und Einsatzkleidung parat. Man muss nur noch hineinschlüpfen. Auf dem Gelände der ehemaligen Baufirma Ehrenfels, so wurde angenommen, ist eine Person unter einem Container eingeklemmt. Bei dieser technischen Hilfeleistung hoben die Jugendlichen mit Hebekissen, in die Luft gepumpt wird, den zwei Tonnen schweren Container an. Sie unterbauten zur Sicherheit den Container mit Kanthölzern. Früher hätte man im dem Fall den Hebebaum eingesetzt. Auch das wurde alternativ getestet. Und tatsächlich konnten vier Teilnehmer den Container mit dieser langen Stange durch Hebelkraft anheben.

Am Ende ziemlich platt

Schon am Vortag hatte es ein Training für den Jugendcup des Landkreises Main-Spessart gegeben, der am 23. September in Rohrbach stattfinden wird. Nach dem Frühstück erfolgte eine zweite Trainingseinheit. „Danach waren die Jugendlichen ziemlich platt“, hat der ehemalige Kreisbrandrat Manfred Brust beobachtet. Er gehörte zu dem siebenköpfigen Team von Erwachsenen, die als Betreuer fungierten und die Fahrzeuge steuerten. Ansonsten erledigten die Jugendlichen alles selbst. Nach jedem Einsatz waren alle Gerätschaften zu reinigen und aufzuräumen. Und was kochten die Jugendlichen mittags? Man kann es fast erraten: Spaghetti mit Hackfleischsoße. Und abends ließ sich die „Wachmannschaft“ Wraps schmecken.

Bericht: Mainpost

Bilder: FF Karlstadt

Bayerische Jugendleistungsprüfung

Jugendleistungsprüfung

Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Karlstadt hat am Freitag, 01.04.2016 erfolgreich die Bayerische Jugendleistungsprüfung abgelegt.

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Ausgebildet wurde die Gruppe von Andreas und Matthias Büttner.
Schiedsrichter waren Andreas Wenisch (Kreisjugendwart) und Stefan Strohmenger (Kreibrandmeister)

Aufgaben bei der Jugendleistungsprüfung Einzelübungen: Anlegen eines Mastwurfs, Befestigen einer Feuerwehrleine an Strahlrohr mit Schlauch, Anlegen eines Brustbundes, Auswerfen eines doppelt gerollten C-Schlauchs innerhalb eines seitlich begrenzten Feldes, Zielwurf mit einer Feuerwehrleine
Truppübungen: Kuppeln von zwei Saugschläuchen als Wassertrupp und Schlauchtrupp, Ankuppeln eines C-Strahlrohrs an einem C-Schlauch, Zielspritzen mit der Kübelspritze, Erkennen und Zuordnen von Gerätschaften, Zusammenkuppeln einer 90m langen C-Leitung
Theoretische Prüfung
(Quelle: https://jf-bayern.de/)

Bild von links: Andreas Büttner (Jugendwart), Georg Hofmann, Johanna Hofmann, Sophie Hofmann, Julia Steimer, Saskia Trimbach, Lukas Ries, Florian Ringelmann, Klarissa Nuß, Markus Roth, Matthias Büttner (stellv. Jugendwart)

Erfolgreicher Tag bei der FF Karlstadt

Am Montag, 26.06.2015 legte die Jugendfeuerwehr der FF Karlstadt in den Nachmittagsstunden erfolgreich die Jugendflamme in den Stufen I und II ab.
Jugend

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Unter den Augen der Schiedsrichter KBI Georg Rumpel (Aschfeld), Kreisjugendwart Andreas Wenisch (Partenstein), 1. Kdt. Jürgen Brust, Löschmeister Alex Hofmann und Jugendwart Matthias Büttner (alle FF Karlstadt) stellten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis.

Folgende Aufgaben galt es zu bewältigen. Zusammensetzung des Notrufs, Anfertigung von 3 Knoten oder Stichen, Durchführung von drei einfachen feuerwehrtechnischen Aufgaben, 5 Aufgaben aus dem Bereich Fahrzeug- und Gerätekunde, 2 Aufgaben aus dem Bereich Technik und 1 Aufgabe aus dem Bereich Sport & Spiel.

KBI Georg Rumpel bedankte sich beim Jugendwart Matthias Büttner + Team für die erfolgreiche Ausbildungsarbeit der Jugend, ebenso bedankte sich KBR Manfred Brust mit den Worten „Ihr seid die Zukunft der Feuerwehr“, für die erfolgreiche Teilnahme.

 


Direkt im Anschluss traten 2 Gruppen der aktiven Wehr zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ an. Aktive

Ebenfalls wie bei der Jugendfeuerwehr, legten die Kameraden eine erfolgreiche Prüfung ab. Auch hier galt es Feuerwehrspezifische Aufgaben, allerdings unter Zeit zu erledigen, z.B. Gerätekunde, Knoten und Stiche, Aufbau eines Löschangriffs, ect.

Die Abnahme der Leistungsprüfung erfolgte unter den Augen der Schiedsrichter, KBI Georg Rumpel, KBM Andreas Wenisch und KBM Stefan Strohmenger (Gambach).

Teilnehmer:

Bronze: Georg Hofmann

Silber: Felix Arndt, Benedikt Fuchs, Philipp Heßler, Sebastian Höhn, Dominik Nuss, Christina Vogt

Gold I: Michael Arndt

Gold II: Benedikt Scheiner

Gold III: Marco Preisendörfer, Matthias Büttner, Alexander Greis, Greogor Weigel, Johannes Nuß

Gold IV: Tobias Brust

Erfolgreiche Leistungsprüfungen: Bayerische Jungenleistungsspange und Gruppe im THL Einsatz

Karlstadter Jugendfeuerwehr und Aktive Wehr stellten sich der Leistungsprüfung am Wochenende

Mit Erfolg stellten sich am vergangenem Wochenende sechs Jugendliche der Bayerischen Jugendleistungsprüfung und 15 Aktive der Leistungsprüfung die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz.

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Die Jugendleistungsprüfung der Feuerwehren Bayerns ist für Feuerwehranwärter vom vollendeten 14. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr bestimmt. Sie besteht aus fünf Einzel- und fünf Truppübungen und der Beantwortung von Testfragen. Dabei werden Kenntnisse in den Dienstvorschriften, den Unfallverhütungsvorschriften sowie der Gerätekunde gefordert und zahlreiche praktische Fertigkeiten an feuerwehrtechnischem Gerät verlangt. Nur durch ausgiebige vorherige Übungen können diese Grundfertigkeiten erlangt werden, die eine Feuerwehrfrau oder einem  Feuerwehrmann den ganzen Feuerwehrdienst begleiten.

Bei der Leistungsprüfung die Gruppe im techinschen Hilfleistungseinsatz wird als Ausgangslage für die Einsatzübung ein nächtlicher Verkehrsunfall angenommen. Ein Schrottfahrzeug mit einer Puppe als eingeklemmten Fahrer dient als Prüfungsszenario. Mit dem Absitzen aus dem Einsatzfahrzeug beginnt die Leistungsprüfung. Nach dem Einsatzbefehl ist die Verkehrsabsicherung zu erstellen, die Einsatzstellenbeleuchtung in Betrieb zu nehmen und die Sicherung gegen Brandgefahr zu gewährleisten. Der Melder betreut die verunfallte Person und das Unfallfahrzeug ist zu sichern und zu unterbauen. Zwischenzeitlich sind auch die Rettungsschere und der Spreizer in Position gegangen und sind einsatzbereit. Das wechselweise Öffnen und Schließen von Schere und Spreizer simuliert dabei den Rettungsvorgang der eingeklemmten Person. Um die Zeitvorgabe einzuhalten, ist ein äußerst konzentrierter Prüfungsablauf erforderlich. Weiterhin sind auch die stufenabhängigen Zusatzaufgaben zu meistern. Bei der Stufe eins sind Einzelaufgaben aus der Gerätekunde gefordert. Ab der Stufe zwei sind Truppaufgaben zu bewältigen. Aufgaben wie die Handhabung der Motorkettensäge, der hydraulische Rettungssatz, die Flutlichtstrahler mit Stativ oder die stabile Seitenlage werden dabei ausgelost und sind umfassend vorzuführen und zu erläutern. Ab Stufe fünf steht auch noch das Erkennen von Gefahrgutkennzeichen auf dem Prüfungsprogramm.

Karlstadts Bürgermeister Dr. Paul Kruck bedankte bei den Prüfungsteilnehmern und Schiedsrichtern, die sie sich in Ihrer Freizeit für den Schutz der Allgemeinheit einsetzen und  sich an einem Samstag Nachmittag einer solchen Prüfung unterziehen.

Kreisbrandrat Manfred Brust bedankte sich bei seiner Heimatfeuerwehr für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an den beiden Leistungsprüfungen. Er unterstrich dabei die praxisnähe beider Leistungsprüfungen und die Wichtigkeit einer guten soliden Ausbildung. Gerade die Jugendleistungsprüfung begleite einen Feuerwehrmann sein ganzes „Feuerwehrleben“.

Kommandant und Ausbilder Jürgen Brust richtete seinen Dank an alle Jugendlichen und Kameraden sowie den Schiedsrichtern die an der Prüfung teilgenommen haben um die Leistungsprüfung zu absolvieren.

Zum Abschluss lud Vereinsvorsitzender Alex Hoffman alle Prüfungsteilnehmer, Schiedsrichter und Gäste zu einer zünftigen Brotzeit in die Floriansstube ein.

Die Bayerische Jugendleistungsspange erhielten Arndt Felix, Arndt Jenny, Reusch Simon, Heßler Phillip, Fuchs Benedikt, Nuss Dominik

Leistungsabzeichen Technische Hilfe

Bronze erzielte Vogt Christina

Silber erzielte Strohmenger Stephan

Gold bekamen Fuchs Felix, Greis Alexander, Rüb Petra, Hüsam Christian, Gehrsitz Max, Büttner Matthias

Die Stufe vier erreichten Brust Tobias, Trautmann Christoph, Weigel Gregor

Die Stufe fünf erreichte Brust Stefan

Über die Stufe sechs freuten sich Büttner Christoph, Rümmer Stephan, Volkenstein Heiko

Schiedsrichter waren Georg Rumpel, Jürgen Winkler und Karl Reußner .

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