Feuerwehr Karlstadt trainiert für die Waldbrandsaison

Am Samstag, den 25. April 2026, führte die Feuerwehr Karlstadt ihre zweite Quartalsübung durch. Im Hinblick auf die bevorstehende Sommer- und Trockenzeit mit erhöhter Waldbrandgefahr stand der gesamte Ausbildungstag unter dem Schwerpunkt „Wald- und Vegetationsbrand“. 

Am Vormittag absolvierten die Einsatzkräfte eine umfangreiche Ausbildung in drei Stationen. Thematisch wurden der Standardeinsatz bei einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss, verschiedene Rettungsmethoden mit der Drehleiter sowie der Standardeinsatz bei Wald- und Vegetationsbränden behandelt. Dabei konnten sowohl theoretische Grundlagen vertieft als auch praktische Fertigkeiten intensiv trainiert werden. 

Nach einer gemeinsamen Mittagspause folgte am Nachmittag eine realitätsnahe Einsatzübung. Angenommen wurde ein Brand eines Bauwagens zwischen Karlstadt und Schönarts, der auf umliegende Felder und Hecken übergriff. Unter realistischen Bedingungen übten die Einsatzkräfte das Vorgehen mit spezieller Wald- und Vegetationsbrandausrüstung sowie den Wassertransport in unwegsamem Gelände. Zusätzlich wurde erprobt, wie die Hochleistungswärmebildkamera der Drehleiter effektiv in das Einsatzgeschehen eingebunden werden kann, um Glutnester schneller zu lokalisieren und die Brandbekämpfung gezielt zu unterstützen. 

Der Ausbildungstag, der von 08:00 bis 16:00 Uhr dauerte, wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet und stellt eine wichtige Vorbereitung auf mögliche Einsatzlagen in den kommenden Monaten dar. 

Parallel dazu war eine kleinere Einheit der Feuerwehr mit dem Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 bei einer Kontingentübung des Landkreis Main-Spessart im Raum Lohr am Main eingebunden. 

Monatsübung der Feuerwehr Karlstadt: Schwerer Verkehrsunfall als Übungsszenario

Karlstadt, 09. März 2026 – Bei der Monatsübung der Feuerwehr Karlstadt stand ein anspruchsvolles Szenario auf dem Ausbildungsplan: ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und mehreren eingeschlossenen Personen.

Angenommen wurde ein Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Einer der PKW war auf dem Dach zum Liegen gekommen, in dem sich zwei Personen befanden, die nicht selbstständig aus dem Fahrzeug gelangen konnten. Ein weiterer PKW lag auf der Seite, hier war eine Person im Fahrzeug eingeklemmt.

Der Rüstzug der Feuerwehr Karlstadt, bestehend aus ELW 1, HLF 20, RW und LF 20 KatS, arbeitete die Lage in zwei Einsatzabschnitten strukturiert und souverän ab. Zunächst wurden beide Unfallfahrzeuge umfangreich stabilisiert, um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Anschließend kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz, um die eingeschlossenen Personen patientengerecht aus den Fahrzeugen zu befreien.

Parallel dazu unterstützte der Versorgungs-LKW die Einsatzkräfte mit Beleuchtung der Einsatzstelle sowie Material für die Einsatzstellenhygiene. Die Mannschaft im Einsatzleitwagen übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die Maßnahmen der beiden Einsatzabschnitte.

Nach erfolgreicher Rettung der Übungspuppen nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, an den Übungsfahrzeugen weitere Rettungstechniken zu trainieren und unterschiedliche Vorgehensweisen praktisch zu erproben.

Nach rund zweieinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell helfen zu können.

Feuerwehr Karlstadt – Ihre Sicherheit ist unser Auftrag.

Drohnen-Spende an die Feuerwehr Karlstadt stärkt Ausbildung und Einsatzvorbereitung

Uwe Fischlein hat der Feuerwehr Karlstadt am Samstag, den
10.01.2026, eine Drohne des Typs DJI Phantom 2 gespendet und damit einen wichtigen
Beitrag zur zukünftigen Ausbildung und Einsatzvorbereitung der Feuerwehr geleistet.
Die Drohne wurde von Uwe Fischlein zuvor im Rahmen seiner Tätigkeit als Modellflieger in
Himmelstadt genutzt. Da er das Gerät künftig nicht mehr benötigt, entschloss er sich, die DJI
Phantom 2 der Feuerwehr Karlstadt zu spenden. Die offizielle Übergabe erfolgte am
Samstag am Feuerwehrgerätehaus in Karlstadt.
Die Feuerwehr Karlstadt wird die Drohne gezielt für Schulungs- und Übungsflüge einsetzen.
Ziel ist es, die Einsatzkräfte frühzeitig mit der Technik vertraut zu machen und die
notwendigen Fähigkeiten im Umgang mit zukünftiger modernerer Drohnentechnik zu
erwerben. Perspektivisch kann der Einsatz von Drohnen insbesondere bei der
Lageerkundung, bei Sucheinsätzen oder zur Dokumentation von Schadenslagen eine
wertvolle Unterstützung darstellen.
Die Feuerwehr Karlstadt bedankt sich herzlich bei Uwe Fischlein für seine großzügige
Spende und sein Engagement. Private Unterstützungen wie diese tragen wesentlich dazu
bei, die technische Ausstattung der Feuerwehr zu erweitern und die Einsatzbereitschaft für
zukünftige Herausforderungen weiter zu verbessern.

Ausbildung Absturzsicherung

Am 24.03. stand eine Übung mit dem Schwerpunkt „Halten und Rückhalten“, Selbstretten aus dem 1. Obergeschoss sowie das Sichern an der Drehleiter auf dem Plan. In kleinen Gruppen wurden wichtige Handgriffe trainiert und gefestigt.


Um 20:39 Uhr wurde die Übung durch einen Einsatz unterbrochen. Besorgte Anwohner hatten Brandgeruch gemeldet. Vor Ort konnte dieser zwar bestätigt werden, jedoch wurde trotz intensiver Kontrolle keine Ursache festgestellt.

Nach rund 20 Minuten war der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte kehrten in das Feuerwehrgerätehaus zurück.

Fortbildung zur technischen Rettung von Personen bei LKW-Unfällen

Das Führungsteam der Feuerwehr Karlstadt hat am 08.03.2025 eine Fortbildung zur technischen Rettung von Personen bei LKW-Unfällen durchgeführt.

Dabei wurden zunächst die Besonderheiten und Unterschiede von LKW-Fahrzeugen gegenüber PKW erarbeitet. Am Vorbild von mehreren Großfahrzeugen wurden Details zur Fahrzeugtechnik erkundet und besprochen. Ausbilder Andreas Büttner verschaffte einen Gesamtüberblick über die Technik der Großfahrzeuge.

Anschließend wurde die technische Rettung einer Person als „Standardvorgehen“ beübt. Schritt für Schritt wurden die einzelnen Arbeitsvorgänge zunächst besprochen und anschließend durchgeführt. Diese Vorgehensweise an einem speziellen Übungs-LKW, konnte als Mustervorgehen für vergleichbare Unfälle durchgeführt werden.

Der Schwerpunkt der Ausbildung lag darin, dass die Führungskräfte die Technik und Vorgehensweise bei Großfahrzeugen verstehen und auf vergleichbare Einsatzsituationen projizieren können. Dabei wurden Details besprochen, wie die Mannschaft durch die Führungskraft im Vorgehen angeleitet werden kann.

Im weiteren Verlauf ist eine vergleichbare Ausbildung mit der Mannschaft geplant.