Karlstadt, 09. März 2026 – Bei der Monatsübung der Feuerwehr Karlstadt stand ein anspruchsvolles Szenario auf dem Ausbildungsplan: ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und mehreren eingeschlossenen Personen.
Angenommen wurde ein Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Einer der PKW war auf dem Dach zum Liegen gekommen, in dem sich zwei Personen befanden, die nicht selbstständig aus dem Fahrzeug gelangen konnten. Ein weiterer PKW lag auf der Seite, hier war eine Person im Fahrzeug eingeklemmt.
Der Rüstzug der Feuerwehr Karlstadt, bestehend aus ELW 1, HLF 20, RW und LF 20 KatS, arbeitete die Lage in zwei Einsatzabschnitten strukturiert und souverän ab. Zunächst wurden beide Unfallfahrzeuge umfangreich stabilisiert, um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Anschließend kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz, um die eingeschlossenen Personen patientengerecht aus den Fahrzeugen zu befreien.
Parallel dazu unterstützte der Versorgungs-LKW die Einsatzkräfte mit Beleuchtung der Einsatzstelle sowie Material für die Einsatzstellenhygiene. Die Mannschaft im Einsatzleitwagen übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die Maßnahmen der beiden Einsatzabschnitte.
Nach erfolgreicher Rettung der Übungspuppen nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, an den Übungsfahrzeugen weitere Rettungstechniken zu trainieren und unterschiedliche Vorgehensweisen praktisch zu erproben.
Nach rund zweieinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell helfen zu können.
Feuerwehr Karlstadt – Ihre Sicherheit ist unser Auftrag.














