Fahrsicherheitstraining mit Großfahrzeugen

Am Samstag 03.09 konnten 10 unserer Fahrzeugmaschinisten, sowie den Fahrzeugmaschinisten der WF Düker an einem Fahrsicherheitstraining für Großfahrzeuge der deutschen Verkehrswacht teilnehmen.

Auf dem Parkplatz und im Verladebereich des Eisenwerks Düker in Karlstadt wurden unter Anleitung von Trainer Richard Kohlmann verschiedene Fahrübungen absolviert. So mussten zum Beispiel die Fahrzeugabmessungen beim Wenden in einem abgesteckten Quadrat eingeschätzt werden, um darin zu drehen ohne eine Verkehrspylone zu berühren. Ein Slalomparcours galt es vorwärts und rückwärts zu bewältigen, sowie verschiedene Park- und Geschicklichkeitsfahrmanöver.

Beim Kreisfahren wurden den Fahrzeugführern mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten die Fliehkräfte verdeutlicht.

Mit den abschließenden Bremsmanövern wurde auch hier deutlich aufgezeigt wie sich die Großfahrzeuge bei unterschiedlichsten Fahrbahnuntergründen und Witterungsbedingungen verhalten.

Nach gut 5 Stunden ging ein spannende, erfahrungsreiche und kurzweilige Ausbildungseinheit zu Ende.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Vereinsmitglied und Trainer der Verkehrswacht Richard Kohlmann, sowie beim Eisenwerk Düker für das Bereitstellen des Geländes.

Monatsübung Technische Hilfeleistung

Die Monatsübung im August hatte den Schwerpunkt technische Hilfeleistung. Hierzu wurden zwei Stationen vorbereitet

An der ersten Station galt es einen am Hang liegenden PKW mittels Mehrzweckzug und Seilwinde des Rüstwagens wieder auf die Räder zu stellen. Da auf dem Übungshof kein Hang vorhanden ist, wurde der PKW zunächst umgelegt, und anschließend wieder aufgestellt. Bei dieser Übung waren die Absprachen sehr wichtig, um ein gleichmäßiges Bewegen des Fahrzeugs sicher zu stellen. 

An der zweiten Station war Einfallsreichtum und Präzision gefragt. Ziel war es, einen ca. 1,2 Tonnen schweren Betonblock 50 cm anzuheben. Besondere Herausforderung – auf dem Block stand ein Wasserglas – es galt also die Übung zu meistern, ohne auch nur einen Tropfen Wasser zu vergießen. 

Es wurde die ganze Palette der Geräte welche auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug „FL Karlstadt 40/1“ verlastet ist genutzt. Zunächst wurde mittels Nageleisen und Holzkeilen ein kleiner Abstand zwischen Betonblock und Boden gewonnen. Danach konnte der Hydraulikstempel des Türöffnungswerkzeuges für die nächsten Zentimeter genutzt werden. Knapp 3 cm reichten nun aus, um mit den Hebekissen bis auf ca. 17 cm anzuheben. Mit 4 parallel eingesetzten hydraulischen Winden ging es dann – unter ständigem Unterbauen – an die Zielmarke von 50 cm. 

Beide Gruppen haben es ohne Wasserverlust geschafft und hatten viel Spaß bei den Stationen! 

Einsatzreiche Woche für die FF Karlstadt

Zahlreiche Wald- und Vegetationsbrandeinsätze beschäftigten uns diese Woche, sowie eine Personenrettung und ein BMA-Alarm.

Los ging es am Dienstag um die frühe Nachmittagszeit, hier wurden wir zu einem Brand einer Trafostation zum Solarfeld zwischen Schönarts und Stetten alarmiert. Beim Eintreffen unserer Kameraden der FF Stetten brannte ein defekter Wechselrichter der Solaranlage. Dieser wurde unter schwerem Atemschutz geöffnet und mittels CO²-Löscher abgelöscht. Um ein Ausbreiten des Feuers auf die Vegetation zu verhindern, wurde sicherheitshalber die nähere Vegetation gewässert. Wir standen zur Absicherung im Bereitstellungsraum und konnten nach kurzer Zeit wieder Abrücken.

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Zum zweiten Einsatz des Tages wurden wir am späten Nachmittag alarmiert. Die Leiterin des Forstrevieres Karlstadt bemerkte vom Saupurzel aus wie auf der gegenüberliegenden Mainseite oberhalb von Mühlbach im Wald Rauch Aufstieg und verständigte die Leitstelle. Zusammen mit den Kameraden der FF Mühlbach konnte der Waldbrand im Bereich Echterwald/ Dürrgraben lokalisiert werden. Auf ca. 200 m² brannte Gehölz und Vegetation in Bodennähe. Durch das frühe Bemerken des Brandes und dem schnellen Einsatz aller Einsatzkräfte, konnte der Brand schnell bekämpft werden und sich nicht weiter ausbreiten.

Auf Anfahrt zum Einsatz wurde uns durch die Leitstelle eine weitere Sichtung zu einer Rauchentwicklung im Bereich Hagwald/ Schlossberg hinter der Karlsburg mitgeteilt. Wir teilten daraufhin unsere Einsatzkräfte und schickten das TLF 16/24 und den Pickup zur neuen Sichtung. Als Unterstützung wurde die FF Karlburg dazu alarmiert. Nach ausgiebiger Erkundung konnte Entwarnung gegeben werden und die Einsatzkräfte konnten zur ersten Einsatzstelle verlegen.

Erstmals kam unser Abrollbehälter (AB) Vegetationsbrandbekämpfung zum Einsatz. Dieser wurde erst am vergangenen Samstag mit einem Wasservorrat von 2000 Litern, einer Pumpe, sowie weiterem Vegetationsbrandbekämpfungsequipment auf unserer AB Mulde umgesetzt.

Zum letzten Einsatz an diesem Tag wurden wir am frühen Abend, während wir gerade dabei waren die Fahrzeuge nach dem Waldbrand wieder aufzurüsten, mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften zu einem Gasaustritt nach Steinfeld alarmiert. Nach erster Lagemeldung durch die FF Steinfeld konnten wir unsere Alarmfahrt abbrechen und es ging zurück an Gerätehaus.


Am Mittwoch wurden wir am frühen Abend zu einem Vegetationsbrand östlich Stadelhofens zusammen mit der FF Stadelhofen und FF Urspringen alarmiert. Dank Unterstützung der ortsansässigen Landwirte mit ihren Wasserfässern, konnte das Feuer schnell gelöscht werden.

Zum zweiten Einsatz an diesem Tag wurden wir am Abend wieder mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften in ein Waldstück zwischen Duttenbrunn und Zellingen alarmiert. Dort soll eine Fläche um die 1000 m² brennen. Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte Entwarnung gegeben werden, da die tatsächliche Fläche deutlich kleiner war als gemeldet. Wir brachen unsere Einsatzfahrt ab und kehrten zurück ans Gerätehaus.


Am Donnerstag gegen Nachmittag ging es für die FF Zellingen, den Rettungsdienst und uns zu einem Betriebsunfall an die Schnellfahrstrecke der Bahn. Dort verunglückte ein Arbeiter in einem Tunnel. Der Verletzte wurde durch den Rettungsdienst betreut und durch die Kameraden aus Zellingen, sowie der Baufirma vor Ort gerettet. Wir standen auf Bereitschaft und konnten im weiteren Verlauf die Einsatzstelle ohne Eingreifen verlassen.


Am späten Freitag Nachmittag wurden wir zu einem BMA-Alarm ins Eisenwerk Düker alarmiert. Nach erster Erkundung konnte keine Unregelmäßigkeit festgestellt werden. Die BMA wurde zurückgestellt und an den Betreiber übergeben.

+ + + Achtung! + + +

Aktuell liegt der Waldbrandgefahrenindex bei 5 und hat somit die höchste Gefahrenstufe erreicht.

Amtliche Mitteilung der Stadt Karlstadt

Brandverhütung und -bekämpfung
Verbot von offenem Feuer im Gesamtstadtgebiet von Karlstadt und Eußenheim
Gem. §§ 23, 24 der Verordnung über die Verhütung von Bränden (VVB) muss wegen der bestehenden akuten Brandgefahr durch die Stadt Karlstadt in Absprache mit der Gemeinde Eußenheim bis auf
Weiteres ein generelles und absolutes Verbot für jegliche Art von offenem Feuer – auch in bestehenden, auf Dauer angelegten Feuerstellen – im Gesamtgebiet von Karlstadt und Eußenheim ohne Ausnahme ausgesprochen werden. Grillen mit Holzkohle im privaten Bereich innerorts ist von diesem
Verbot ausgenommen.
Das Verbot von offenem Feuer gilt sowohl für die ausgewiesenen städtischen Grillplätze, als auch für
Lagerfeuer auf privaten Grundstücken.
Angesichts der anhaltend heißen und trockenen Witterung besteht in unserer Region, insb. für Wälder, Hecken, Trockenrasenflächen etc allerhöchste Brandgefahr.
Die Stadt Karlstadt ist angesichts der extrem hohen Brandgefahr somit verbindlich gehalten, jegliche
Art von offenem Feuer ausnahmslos zu untersagen.
Wir fordern die Bevölkerung im eigenen Interesse dringend auf – auch im Hinblick auf mögliche Regressforderungen – sich an das ausgesprochene Verbot zu halten.
Die Aufhebung dieses Verbotes von offenem Feuer wird – sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen – sofort über die Presse bekannt gegeben.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Karlstadt, 10.06.2022
Uli Heck
Geschäftsführender Beamter

https://www.karlstadt.de/Eigene_Dateien/01-verwaltung/aktuelles/bekanntmachung_verbot_offenes_feuer_10.06.2022__002_.pdf

Schwelbrand in Karlstadter Schreinerei geht glimpflich aus

Um 16:37 Uhr lief bei der Integrierten Leitstelle in Würzburg der Alarm auf, welche umgehend die Feuerwehren aus Karlstadt, Karlburg, Himmelstadt, das BRK Main-Spessart, die PI Karlstadt sowie die UG-ÖEL und Mitglieder der Kreisbrandinspektion alarmierte. Nach Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort konnte der Schwelbrand im Spänebunker schnell lokalisiert werden.

Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, musste der Bunker, der etwa mannshoch mit Sägespänen gefüllt war, komplett geleert werden.

Die Einsatzdokumentation übernahm die UG-ÖEL. Mittels Drohne machte man sich von der Einsatzstelle ein Bild aus der Luft.

Um den Einsatz möglichst koordiniert abarbeiten zu können, wurden infolgedessen vier Einsatzabschnitte gebildet. EA1: Bereitschaftsraum Kreisbauhof für alle nachrückenden Kräfte, EA2: Atemschutzüberwachung, EA3: Spänebunker und EA4: Keller.

Durch die Reibungslose Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Blaulichtorganisationen konnte der Schaden auf rund 10 – 15.000 Euro eingegrenzt werden. So schätzt die Polizei Unterfranken die Schadenshöhe.

Nach rund 4 Stunden schweißtreibender Arbeit konnten die insgesamt rund 70 Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Eine Wärmebildkamera wurde dem Betreiber leihweise überlassen, um die Örtlichkeiten zu kontrollieren.

Bereits im Jahre 1971 ereilte die Schreinerei ein ähnliches Unglück. Hier wütete jedoch ein Vollbrand, welcher dieses Mal zum Glück verhindert werden konnte.

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