+ + + Achtung! + + +

Aktuell liegt der Waldbrandgefahrenindex bei 5 und hat somit die höchste Gefahrenstufe erreicht.

Amtliche Mitteilung der Stadt Karlstadt

Brandverhütung und -bekämpfung
Verbot von offenem Feuer im Gesamtstadtgebiet von Karlstadt und Eußenheim
Gem. §§ 23, 24 der Verordnung über die Verhütung von Bränden (VVB) muss wegen der bestehenden akuten Brandgefahr durch die Stadt Karlstadt in Absprache mit der Gemeinde Eußenheim bis auf
Weiteres ein generelles und absolutes Verbot für jegliche Art von offenem Feuer – auch in bestehenden, auf Dauer angelegten Feuerstellen – im Gesamtgebiet von Karlstadt und Eußenheim ohne Ausnahme ausgesprochen werden. Grillen mit Holzkohle im privaten Bereich innerorts ist von diesem
Verbot ausgenommen.
Das Verbot von offenem Feuer gilt sowohl für die ausgewiesenen städtischen Grillplätze, als auch für
Lagerfeuer auf privaten Grundstücken.
Angesichts der anhaltend heißen und trockenen Witterung besteht in unserer Region, insb. für Wälder, Hecken, Trockenrasenflächen etc allerhöchste Brandgefahr.
Die Stadt Karlstadt ist angesichts der extrem hohen Brandgefahr somit verbindlich gehalten, jegliche
Art von offenem Feuer ausnahmslos zu untersagen.
Wir fordern die Bevölkerung im eigenen Interesse dringend auf – auch im Hinblick auf mögliche Regressforderungen – sich an das ausgesprochene Verbot zu halten.
Die Aufhebung dieses Verbotes von offenem Feuer wird – sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen – sofort über die Presse bekannt gegeben.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Karlstadt, 10.06.2022
Uli Heck
Geschäftsführender Beamter

https://www.karlstadt.de/Eigene_Dateien/01-verwaltung/aktuelles/bekanntmachung_verbot_offenes_feuer_10.06.2022__002_.pdf

Erste Stationsausbildung der Atemschutzgeräteträger in 2022

Am 02.05.2022 trafen sich unsere Atemschutzgeräteträger zur ersten Stationsausbildung dieses Jahres. Gemeinsam mit weiteren Kameraden aus Heßlar trainierten Sie in 3 Gruppen auf dem Hof des Feuerwehrgerätehauses.
Zunächst ging es um das richtige Vorgehen in einen Brandraum. Die Teilnehmer erfuhren hier von Felix Arndt, wie man erste Anzeichen für ein mögliches Feuer bereits vor dem Betreten eines Zimmers erkennen und ggfs. erste Rückschlüsse auf die dahinter anzutreffende Lage ziehen kann. Dringt bereits Rauch aus der Tür ? Ist diese nur im oberen Bereich, oder schon weiter unten heiß ?


Aber auch das richtige Öffnen der Türe selbst wurde vermittelt. Um das Feuer durch evtl. nachströmenden Sauerstoff nicht weiter anzufachen und eine Rauchausbreitung in andere Räume weitgehend zu verhindern, darf der Zugang dabei nur kurz aus der Deckung geöffnet werden. Ein gezielter Sprühstrahl in die Rauchschicht hilft dabei, die bereits vorherrschende Temperatur besser einzuschätzen.
In Truppstärke ging es anschließend in den imaginären Zimmerbrand, der durch eine ausgelegte Folie dargestellt wurde. Die Kammeraden lernten, wie es gelingt die heiße Rauchschicht durch eine gezielte Abgabe 3er kurz aufeinanderfolgender Sprühstöße weiter herunter zu kühlen.
Besonderes Augenmerk legte Marco Preisendörfer darauf, wie im Falle einer Durchzündung reagiert werden muss, um sich per Mannschutzbrause bestmöglich vor der plötzlich ansteigenden Hitze zu schützen. Wichtig war ihm aber auch, die Kammeraden dafür zu sensibilisieren, evtl. wieder aufflammende Glut im vermeintlich gelöschten rückwärtigen Bereich immer wieder im Blick zu behalten.
Zum Abschluss durften sich die Teilnehmer unter Anleitung von Joachim Wilhelm mit der Korbsteuerung unserer Drehleiter Vertraut machen. So hatte jeder die Gelegenheit
sich weiter gezielt an die entsprechenden Grenzbereiche des Gerätes heranzutasten.

Führung der Feuerwehr Lohr a.Main zu Gast

Diese Woche trafen sich die Führung der Lohrer Feuerwehr mit der Führung der Karlstadter Feuerwehr zu einem Erfahrungsaustausch.

Erfahrungsaustausch mit der Feuerwehr Lohr a. Main | Foto: Feuerwehr Karlstadt

Nach einer Führung durch das Gerätehaus Karlstadt mit Besichtigung der städtischen Feuerwehr und den Landkreiseinrichtungen. Bei interessanten Gesprächen konnten gegenseitig alltägliche Problemstellungen der vergleichbar großen Feuerwehren mit Lösungsideen diskutiert werden. Weitere Themen waren z.B. die Ausbildung auf Kommunalebene und die Einbindung in die neue Struktur der Kreisbrandinspektion.

Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und den künftigen Austausch.

Staatliche Ehrungen

Am Freitag, den 06.05, fand im Rahmen aller städtischen Feuerwehren für 25 bzw. 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst statt. 

 

Bei dieser Ehrung, ausgesprochen durch den Staatsminister Joachim Herrmann, werden die vielen ehrenamtlichen Jahre Einsatzdienst in der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet. Überreicht wird ein silbernes (25 Jahre) bzw. goldenes (40 Jahre) Ehrenkreuz am laufenden Bande. 

Aufgrund der Pandemielage, wurde die Auszeichnung, die üblicherweise der Landrätin obliegt und im gesamten Inspektionsbereich durchgeführt wird, durch den Bürgermeister Michael Hombach, in kleiner Gruppe, zusammen mit allen Karlstadter Stadtteilfeuerwehren durchgeführt.  

Die Ehrung fand im Pfarrsaal zur Hl. Familie statt. Umrahmt wurde die Ehrung durch das Streichensemble der Städtischen Musikschule Karlstadt und einem leckeren Essen vom Partyservice aus Wiesenfeld. Organisiert und bewirtet wurde die Veranstaltung durch den Fachbereich 2 der Stadtverwaltung, auch denen unser großer Dank gilt. 

Alle Ehre, herzlicher Glückwunsch und ein ehrliches „vergelt´s Gott“ gilt unseren Kameraden: 

Peter Heßler (40 Jahre), Joachim Wilhelm (40 Jahre), Rainer Hofmann (40 Jahre),     Klaus Lankes (40 Jahre), Heiko Volkenstein (25 Jahre), Christoph Büttner (25 Jahre), Stefan Rümmer (25 Jahre) – entschuldigt