Die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt durfte sich über eine wertvolle Ergänzung ihrer Ausrüstung freuen: Ein moderner Schwimmsauger wurde durch die Versicherungskammer Bayern, vertreten durch die Agentur Westphal in Bad Brückenau, offiziell übergeben.
Die Übergabe erfolgte durch den Mitarbeiter Michael Engelhaupt, der das Gerät persönlich an die Einsatzkräfte der Feuerwehr Karlstadt überreichte. Der Schwimmsauger kommt insbesondere bei Hochwasserlagen und beim Abpumpen größerer Wassermengen aus offenen Gewässern oder überschwemmten Bereichen zum Einsatz. Durch seine Bauweise ermöglicht er eine effiziente Wasserentnahme, ohne dabei Sedimente oder Schmutz vom Gewässergrund anzusaugen – ein entscheidender Vorteil im Einsatzfall.
Die Versicherungskammer Bayern engagiert sich seit vielen Jahren aktiv im Bereich der Schadenverhütung und unterstützt gezielt Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Ziel dieses Engagements ist es, Risiken zu minimieren und Einsatzkräfte bestmöglich auszustatten, um Schäden durch Naturereignisse wie Starkregen oder Hochwasser frühzeitig und effektiv bekämpfen zu können. Mit der Bereitstellung von Spezialgeräten wie dem Schwimmsauger trägt die Versicherung dazu bei, präventiv tätig zu werden und im Ernstfall schnelle Hilfe zu ermöglichen.
Die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt bedankte sich herzlich für die großzügige Unterstützung. „Gerade im Hinblick auf die zunehmenden Starkregenereignisse ist eine solche Ausrüstung von großer Bedeutung für unsere tägliche Arbeit“, betonte ein Vertreter der Feuerwehr.
Mit der Übergabe des Schwimmsaugers wird die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Karlstadt weiter gestärkt – ein Gewinn für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Region.
Eine besondere Geste der Unterstützung durfte kürzlich der Verein der Karlstadter Feuerwehr erleben. Anlässlich ihres runden Geburtstags verzichtete Monika Haug auf persönliche Geschenke.
Bereits in der Einladung zu ihrer Geburtstagsfeier machte sie deutlich, dass sie sich stattdessen eine Spende zugunsten einer sozialen Einrichtung oder Organisation wünsche. Später entschied sie sich dann für den Feuerwehrverein und teilte dies ihren Gästen bei der Begrüßung auf der Feier mit.
Ihr Ehemann Uli, der die Wehr bereits seit einigen Jahren als förderndes Mitglied unterstützt, berichtete unterdessen beim monatlichen Stammtisch im Gerätehaus von den Absichten seiner Frau.
Schnell war die Idee zum Umbau eines ausgedienten Feuerlöschers geboren. Mit einem Schlitz für den Geldeinwurf versehen diente dieser schließlich als Sammelbox.
Die Gäste griffen diese Idee offenbar sehr gerne auf und beteiligten sich großzügig an der Aktion. So kam am Ende die stolze Summe von 1.215 Euro zusammen.
Der Verein der Karlstadter Wehr zeigte sich über diese Unterstützung sehr erfreut und dankte Monika Haug herzlich für ihr Engagement. Die Spende kommt der Arbeit des Vereins zugute und unterstützt damit indirekt auch die wichtige Tätigkeit der Feuerwehr.
Karlstadt, 09. März 2026 – Bei der Monatsübung der Feuerwehr Karlstadt stand ein anspruchsvolles Szenario auf dem Ausbildungsplan: ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und mehreren eingeschlossenen Personen.
Angenommen wurde ein Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Einer der PKW war auf dem Dach zum Liegen gekommen, in dem sich zwei Personen befanden, die nicht selbstständig aus dem Fahrzeug gelangen konnten. Ein weiterer PKW lag auf der Seite, hier war eine Person im Fahrzeug eingeklemmt.
Der Rüstzug der Feuerwehr Karlstadt, bestehend aus ELW 1, HLF 20, RW und LF 20 KatS, arbeitete die Lage in zwei Einsatzabschnitten strukturiert und souverän ab. Zunächst wurden beide Unfallfahrzeuge umfangreich stabilisiert, um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Anschließend kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz, um die eingeschlossenen Personen patientengerecht aus den Fahrzeugen zu befreien.
Parallel dazu unterstützte der Versorgungs-LKW die Einsatzkräfte mit Beleuchtung der Einsatzstelle sowie Material für die Einsatzstellenhygiene. Die Mannschaft im Einsatzleitwagen übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die Maßnahmen der beiden Einsatzabschnitte.
Nach erfolgreicher Rettung der Übungspuppen nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, an den Übungsfahrzeugen weitere Rettungstechniken zu trainieren und unterschiedliche Vorgehensweisen praktisch zu erproben.
Nach rund zweieinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell helfen zu können.
Feuerwehr Karlstadt – Ihre Sicherheit ist unser Auftrag.
v.l.n.r.: 1. Vorstand Gregor Weigel, Kreisbrandmeister Stefan Strohmenger, 2. Vorsitzender Alex Hofmann, Rainer Naebers, Saskia Trimbach, Jürgen Greis, Kreisbrandmeister Simon Brust, Hans Hombach, Felix Fuchs, Heiko Volkenstein, Johannes Vautrin, 3.Kommandant Florian Langen, Bürgermeister Michael Hombach, 2. Kommandant Christoph Marterstock, 1. Kommandant Andreas Büttner
Am Freitagabend, den 23. Januar 2026, hielt die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Karlstadt ab. An der Versammlung beteiligten sich Mitglieder der Feuerwehr, des Vereins, der Kreisbrandinspektion, der Polizei Karlstadt und des THW Karlstadt.
Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder berichtete der 1. Kommandant Andreas Büttner über das Einsatzjahr 2025. Die Feuerwehr Karlstadt wurde im vergangenen Jahr zu einer Vielzahl von Einsätzen alarmiert, insgesamt waren es knapp 150 Alarme.
Diese umfassten Brände, technische Hilfeleistungen, sowie Brandmeldealarme. Mehrere größere Brandereignisse sowie Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Personenschaden stellten besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte.
Zum Jahresende 2025 zählte die Feuerwehr Karlstadt 84 aktive Einsatzkräfte, darunter neun Frauen. Insgesamt engagieren sich 118 Mitglieder aktiv. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr umfasst 20 Kinder in der Kinderfeuerwehr, 10 Jugendliche ab 12 Jahren sowie 4 Jugendliche ab 16 Jahren in der Jugendfeuerwehr. Sowohl Kinder- als auch Jugendfeuerwehr führten im Berichtsjahr zahlreiche Ausbildungs- und Freizeitaktivitäten durch.
Ein weiterer Versammlungspunkt lag auf Ausbildung und Qualifikationen. Zusätzlich zu den regelmäßig durchgeführten Monatsübungen wurden gezielte Ausbildungsmaßnahmen in den Bereichen Atemschutz, Maschinisten, Führungsaufgaben, Erste Hilfe sowie technische Hilfeleistung angeboten. Die Führungsunterstützungsgruppe trainierte darüber hinaus die Bewältigung von Großlagen auf kommunaler Ebene unter Einsatz aktueller Führungsmittel. Mehrere Mitglieder nahmen erfolgreich an Lehrgängen auf Landkreisebene und an der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg teil. Elf Kameradinnen und Kameraden, darunter vier Mitglieder der Jugendfeuerwehr, nahmen an der Modularen Truppausbildung teil. In dieser Ausbildung werden sowohl praxisorientierte als auch theoretische Inhalte vermittelt. Die Durchführung erfolgt intern und bietet somit flexible Ausbildungszeiträume.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden mehrere Beförderungen vom Kommandanten durchgeführt. Jael Jahn, Hans Neumann und Maurice Stein wurden zu Feuerwehranwärtern beziehungsweise zur Feuerwehranwärterin ernannt. Steffen Rausch wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Georg Hofmann erhielt die Ernennung zum Gruppenführer und wurde gleichzeitig zum Löschmeister befördert. Marcus Büttner wurde zum Zugführer ernannt und zum Hauptlöschmeister befördert.
Anschließend richteten Bürgermeister Michael Hombach, Kreisbrandmeister Stefan Strohmenger und Polizeihauptkommisar Holger Vetter ihre Gruß- und Dankesworte an die Karlstadter Feuerwehr.
Der Bericht des Vereinsvorsitzenden gab einen Überblick über das Vereinsjahr 2025. Neben kirchlichen Anlässen, Festbesuchen und kameradschaftlichen Veranstaltungen stellte das Sommerfest im Juni einen besonderen Höhepunkt dar. Der Kassier berichtete über eine ordnungsgemäße Kassenführung, die Kassenprüfer bestätigten dies und die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.
Einen weiteren Punkt der Jahreshauptversammlung bildeten die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Peter Marschall, Julian Ringelmann und Saskia Trimbach ausgezeichnet. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit erhielten Simon Brust und Felix Fuchs eine Ehrung. Auf 30 Jahre Mitgliedschaft blicken Stefan Rümmer und Heiko Volkenstein zurück. Für 40 Jahre Treue zur Feuerwehr Karlstadt wurden Peter Felix, Andreas Gottschalk und Johannes Vautrin geehrt. Bereits 50 Jahre gehören Leonhard Antoni, Jürgen Greis und Klaus Miklos dem Verein an. Eine besondere Anerkennung für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit erhielten Adolf Brust, Hans Hombach, Rainer Naebers und Manfred Rümmer.
Die Feuerwehr Karlstadt dankte allen Geehrten für ihre langjährige Verbundenheit und Unterstützung des Feuerwehrwesens.
Uwe Fischlein hat der Feuerwehr Karlstadt am Samstag, den 10.01.2026, eine Drohne des Typs DJI Phantom 2 gespendet und damit einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Ausbildung und Einsatzvorbereitung der Feuerwehr geleistet. Die Drohne wurde von Uwe Fischlein zuvor im Rahmen seiner Tätigkeit als Modellflieger in Himmelstadt genutzt. Da er das Gerät künftig nicht mehr benötigt, entschloss er sich, die DJI Phantom 2 der Feuerwehr Karlstadt zu spenden. Die offizielle Übergabe erfolgte am Samstag am Feuerwehrgerätehaus in Karlstadt. Die Feuerwehr Karlstadt wird die Drohne gezielt für Schulungs- und Übungsflüge einsetzen. Ziel ist es, die Einsatzkräfte frühzeitig mit der Technik vertraut zu machen und die notwendigen Fähigkeiten im Umgang mit zukünftiger modernerer Drohnentechnik zu erwerben. Perspektivisch kann der Einsatz von Drohnen insbesondere bei der Lageerkundung, bei Sucheinsätzen oder zur Dokumentation von Schadenslagen eine wertvolle Unterstützung darstellen. Die Feuerwehr Karlstadt bedankt sich herzlich bei Uwe Fischlein für seine großzügige Spende und sein Engagement. Private Unterstützungen wie diese tragen wesentlich dazu bei, die technische Ausstattung der Feuerwehr zu erweitern und die Einsatzbereitschaft für zukünftige Herausforderungen weiter zu verbessern.