Beförderung zum Gruppenführer

Kommandant Andreas Büttner ernannte Marcus Büttner zum Gruppenführer. Damit ist seit Montag das Führungsteam der Feuerwehr Karlstadt wieder komplett.

Marcus Büttner absolvierte erfolgreich die Ausbildung zum Gruppenführer an der Staatl. Feuerwehrschule in Würzburg. Mit der Qualifikation des Gruppenführers ist er befähigt, eine Löschgruppe zusammen mit weiteren acht Kammeradinnen und Kammeraden eigenständig zubefehligen und im Einsatz zu führen

Die Feuerwehr Karlstadt freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünscht allzeit eine gute Entscheidung!

Georgstag

Nach zwei Jahren Pause wurde erstmals wieder der Georgstag zum Gedenken an den Heiligen Georg, den Schutzpatron der Stadt Karlstadt, gefeiert.

Mit einer Prozession wurde die Silberfigur des Hl. Georg von der Spitalkirche in die Kirche St. Andreas gebracht. Im anschließenden Gottesdienst wurde dem Schutzpatron gedacht.

MTA-Basismodul mit Erfolg abgeschlossen

Am 23.04.2022 haben 14 Kameradinnen und Kameraden im Rahmen einer Zwischenprüfung das MTA-Basismodul erfolgreich beendet.

Nach dem die Ausbildung lange Zeit sehr schleppend lief und durch die Corona-Pandemie praktisch Stillstand in Sachen Aus- und Fortbildung herrschte, konnten nun noch offene Module nachgeholt werden. Dadurch stand einer Abnahme nichts mehr im Wege. Diese erfolgte durch die beiden Stellv. Kommandanten der Feuerwehr Karlstadt, Christoph Marterstock und Florian Langen, sowie Gruppenführer Wolfgang Schuller.

Im Rahmen der Prüfung mussten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben bewältigen. Zunächst galt es 50 Fragen aus einem Fragenpool in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises korrekt zu beantworten. Im praktischen Teil wurden die Handhabung des Handsprechfunkgeräts, Erste-Hilfe Maßnahmen, die Erstellung einer Verkehrsabsicherung, sowie der Aufbau einer Wasserversorgung zum Löschfahrzeug abgeprüft. Allessamt Grundtätigkeiten im Rahmen des Feuerwehrdienstes.

Alle Teilnehmer/-innen zeigten bei den einzelnen Stationen, dass sie ein breites, fundiertes Fachwissen haben und dieses auch in der Praxis anwenden können.

Für die beiden Angehörigen der Jugendfeuerwehr geht es nun darum, im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsdienstes entsprechend Erfahrung zu sammeln. Für die anderen 12 Teilnehmer, die teils seit mehreren Jahren im aktiven Dienst sind, steht im Herbst die langersehnte Abschlussprüfung an.

Vielen Dank an die Ausbilder für die Vorbereitung und hervorragende Ausbildung – sei es aus der Kreisbrandinspektion, anderen Feuerwehren oder auch in den eigenen Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Karlstadt – hier ein besonderes Danke an  Matthias Büttner.

Teilgenommen haben:

Jugendfeuerwehr

Paula Hofmann

Marcel Brust

Aktive

Klarissa Nuß

Dominik Nuß

Benedikt Fuchs

Sebastian Höhn

Lukas Hofmann

Julian Gottfried

Saskia Trimbach

Jenny Langen

Christina Vogt

Lars Schmitt

Georg Hofmann

Emanuel Schirm

Schwelbrand in Karlstadter Schreinerei geht glimpflich aus

Um 16:37 Uhr lief bei der Integrierten Leitstelle in Würzburg der Alarm auf, welche umgehend die Feuerwehren aus Karlstadt, Karlburg, Himmelstadt, das BRK Main-Spessart, die PI Karlstadt sowie die UG-ÖEL und Mitglieder der Kreisbrandinspektion alarmierte. Nach Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort konnte der Schwelbrand im Spänebunker schnell lokalisiert werden.

Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, musste der Bunker, der etwa mannshoch mit Sägespänen gefüllt war, komplett geleert werden.

Die Einsatzdokumentation übernahm die UG-ÖEL. Mittels Drohne machte man sich von der Einsatzstelle ein Bild aus der Luft.

Um den Einsatz möglichst koordiniert abarbeiten zu können, wurden infolgedessen vier Einsatzabschnitte gebildet. EA1: Bereitschaftsraum Kreisbauhof für alle nachrückenden Kräfte, EA2: Atemschutzüberwachung, EA3: Spänebunker und EA4: Keller.

Durch die Reibungslose Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Blaulichtorganisationen konnte der Schaden auf rund 10 – 15.000 Euro eingegrenzt werden. So schätzt die Polizei Unterfranken die Schadenshöhe.

Nach rund 4 Stunden schweißtreibender Arbeit konnten die insgesamt rund 70 Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Eine Wärmebildkamera wurde dem Betreiber leihweise überlassen, um die Örtlichkeiten zu kontrollieren.

Bereits im Jahre 1971 ereilte die Schreinerei ein ähnliches Unglück. Hier wütete jedoch ein Vollbrand, welcher dieses Mal zum Glück verhindert werden konnte.

„Rauchentwicklung aus Gebäude – mehrere Personen in Gefahr“

Das war die Alarmmeldung für die Übung der Freiwilligen Feuerwehr Karlstadt am Dienstagabend im Stationsweg. In einem leerstehenden Gebäue der Stadt Karlstadt konnte hier unter realistischen Bedingungen geübt werden.

Nach der Erkundung von Zugführer und Gruppenführern wurden die ersten Befehle erteilt. Unter Atemschutz drangen mehrere Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude ein. Die Brandwohnung sowie der Treppenraum des Mehrfamilienhauses wurde mit einer Nebelmaschine komplett verraucht, so dass realen Einsatzbedingungen vorhanden waren. Für Personen an den Fenstern wurde die Drehleiter bzw. die Steckleiter eingesetzt. Nachdem alle Personen aus dem Gebäude gerettet wurden sowie das fiktive Feuer gelöscht wurden, wurde das Gebäude durch einen Lüfter belüftet.

Nach dem Übungsende wurde in einer großen Runde die Übung besprochen und die gewonnenen Erkenntnisse dokumentiert, so dass diese in weitere Übungen und das künftige Einsatzgeschehen einfließen können.

Wir bedanken uns bei der Stadt Karlstadt für die Bereitstellung des Übungsobjektes.