Daraus besteht der sogenannte Führungsvorgang. Der Führungsvorgang ist ein zielgerichteter, immer wiederkehrender und in sich geschlossener Denk- und Handlungsablauf. Dabei werden Entscheidungen vorbereitet und umgesetzt. Der Führungsvorgang ist nicht auf die Tätigkeit des Einsatzleiters beschränkt, sondern ist von den Führungskräften auf allen Führungsebenen sinngemäß anzuwenden.

Die Führungskräfte der Feuerwehr Karlstadt konnten am Samstag den 19.02.22 ihr Wissen zu diesem Taktik-Schema Auffrischen, sowie neues Erlernen und an praktischen Beispielen in der Feuerwehrschule in Würzburg üben.

Hierzu gab es drei Übungsszenarien

  • Person im Aufzug eingeschlossen
  • Brandmeldealarm in einem größeren Gebäude
  • Wohnungsbrand mit Person in Gefahr.

Um dieses so reell wie möglich zu gestalten, gab es einen Übungsalarm mit dazugehörigem Alarmfax. Anschließend wurde das Löschgruppenfahrzeug besetzt und es ging zur Einsatzstelle. Bereits während der Anfahrt achtet der Gruppenführer auf eventuelle Zeichen (Rauchentwicklung, Signalleuchten an BMZ, oder ähnliches). Vor Ort wurde die Lage weiter erkundet. Aber auch mit Betroffenen, dem Mitteiler oder der Aufzugsnotrufzentrale wurde gesprochen, um so viel Information wie möglich zu erhalten. Anschließend bewertet der Gruppen-/ Zugführer die Situation und traf einen Entschluss, bevor es dann an die Befehlsgebung ging und die Mannschaft in die einzelnen Aufgaben eingeteilt wurde.

Da Einsätze nie nach einem starren Schema ablaufen, ist der Führungsvorgang ein zielgerichteter, immer wiederkehrender und in sich geschlossener Denk- und Handlungsablauf. Nach gut 3 Stunden war die Führungsfortbildung beendet und es ging zurück nach Karlstadt.

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