Neuwahlen bei der Feuerwehr Karlstadt

 

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Turnusmäßig wurde in diesem Jahr bei der Jahreshauptversammlung der Vereinsausschuss neu gewählt. Alex Hofmann, der das Amt des Vorsitzenden seit 12 Jahren begleitet, trat dabei nicht mehr als Kandidat für dieses Amt an. Ihm sei die Entscheidung nicht leicht gefallen, betonte er und bedankte sich bei allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen der letzten 2. Perioden. Ganz aus dem Vereinsausschuss verschwunden ist er aber nicht. Er stellte sich zur Wahl des stellv. Vorsitzenden und wurde mit großer Mehrheit der wahlberechtigten Anwesenden gewählt.

Für die Wahl zum Vorsitzenden wurde als einziger Gregor Weigel vorgeschlagen. Auch er wurde mit großer Mehrheit gewählt und nahm das Amt an und bedankte sich bei den Mitgliedern.

Für das Amt des Kassenwarts wurde Heiko Volkenstein wieder gewählt, ebenso Lorenz Wittmann als Schriftführer des Vereins.

Für die drei Beisitzer wurden Bernhard Büttner, Michael Hartmann und Benedikt Fuchs gewählt.

Allen gewählten einen herzlichen Glückwunsch.

Zum Abschluss der Wahl, bedankten sich im Namen der gesamten Feuerwehr Vorsitzender Gregor Weigel und Kommandant Stephan Brust bei Alex Hofmann für die geleistete Arbeit.

Bild von links: Kommandant Stephan Brust, stellv. Kommandant Andreas Büttner, Beisitzer Bernhard Büttner, Vorsitzender Gregor Weigel, stellv. Vorsitzender Alex Hofmann, Schriftführer Lorenz Wittmann, Kassenwart Heiko Volkenstein, Beisitzer Michael Hartmann, Benedikt Fuchs.

Bericht Mainpost:

KARLSTADT

6288 Stunden ehrenamtliches Engagement

Vor einem zunächst nur halb gefüllten Saal im Feuerwehrhaus begrüßte der noch amtierende erste Vorsitzende des Feuerwehrvereins Alex Hofmann zur Jahreshauptversammlung 2017 der Feuerwehr Karlstadt, bei der unter anderem die neue Vorstandschaft gewählt wurde. Neben den Ehrenmitgliedern und Gästen der Stadt und örtlichen Organisationen waren nur wenige aktive Mitglieder anwesend, denn parallel musste die Feuerwehr ihrer Aufgabe nachkommen und zu einem Einsatz ausrücken.

Nach einem kurzen geschichtlichen Rückblick der Wehr stellte der Vorstand seinen Bericht zum vergangenen Jahr vor, der viele Ereignisse und Aktionen, wie die große Verabschiedung von Manfred Brust oder den Gewinn des dritten Preises der Jugendfeuerwehr beim Alkoholpräventionspreis der KaKaGe, umfasste.

Die zehn Jungen und vier Mädchen der Jugendfeuerwehr präsentierten ihr Jahr 2016 mit mehreren Wettbewerben, Abzeichen und einem Ausflug nach Frankfurt schließlich selbst und stellten sich mit einer kurzen Vorführung vor. Zum ersten Mal seit einigen Jahren konnten sie mit Johanna Hofmann und Lukas Rieß auch wieder zwei Mitglieder als Jugendsprecher nennen.

Zwei aktive Frauen und 63 Männer, die 2016 bei insgesamt 140 Einsätzen zur Stelle waren, konnte anschließend der Kommandant Stefan Brust beim Bericht der aktiven Wehr verzeichnen. Von Bränden, technischer Hilfeleistung und Katzenrettung war bei der im Durchschnitt zu den letzten Jahren liegenden Zahl alles dabei.

Zusammen mit 48 Stunden Übungen und Ausbildungen und viel Arbeit unter anderem bei der Sanierung des Rüstwagens und dem Gebäudeunterhalt der Werkstatt und Waschhalle wurden 2016 insgesamt 6288 Stunden ehrenamtliche Arbeit von den aktiven Mitgliedern geleistet. Diese wären allerdings nicht möglich ohne die tatkräftige Unterstützung und Zusammenarbeit wie die des städtischen Bauhofs und weiterer Helfer, denen der Kommandant ein großes Dankeschön aussprach. Außerdem beförderte er Peter Heßler zum Brandmeister und führte fünf neue Mitglieder in den aktiven Dienst ein. Einen Höhepunkt im letzten Jahr stellte ebenso die Anschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeugs LF 20 KATS dar, dem dieses Jahr weitere folgen werden.

Neben anderen Neuerungen und Ausblicken auf das Jahr 2017 beendete Stefan Brust seinen Bericht mit dem Appell an seine Kameraden, diese Stunden gut zu nutzen, um sich vorzubereiten, denn das Wichtigste sei, dass alle Feuerwehrleute nach einem Einsatz wieder heil von diesem gefährlichen Job nach Hause kommen.

Dieser Aufforderung und dem damit verbundenen Dank schlossen sich auch Bürgermeister Paul Kruck, Kreisbrandrat Peter Schmidt und Reiner Labisch vom THW bei ihren Grußworten an. Hauptkommissar Thomas Miebach als Vertreter der Polizei verglich den Abend bei seiner Ansprache mit einem perfekt inszenierten Werbefilm, denn mit der Zeit erst füllten sich die Reihen der Feuerwehrleute, die direkt vom Einsatz eintrafen.

Für ihren langjährigen Einsatz wurden mehrere Mitglieder geehrt. 40 Jahre Mitgliedschaft konnte Peter Mohr vorweisen, 50 Jahre Rainer Naebers und Hans Hombach und für sogar 60 Jahre Treue wurde Willi Wingenfeld gedankt. Mit 30 Jahren konnten sich Wolfgang Schirm und Jürgen Schmitt anschließen und schon seit zehn Jahren Mitglieder sind Gregor Weigel, Florian Heßler und Sebastian Höhn.

Bei der Wahl der neuen Vorstandschaft übergab Alex Hofmann, der zwölf Jahre als Vorsitzender aktiv war, sein Amt an den nun gewählten Gregor Weigel. Stellvertretender Vorsitzender wurde nun Alex Hofmann und den Dienst des Schriftführers übernimmt Lorenz Wittmann. Aus den Wahlen gingen außerdem Heiko Volkenstein als Kassenwart und Bernhard Büttner, Benedikt Fuchs und Michael Hartmann als Beisitzer hervor.

Die Vorstandschaft und die beiden Kommandanten Stefan Brust und Andreas Büttner bedankten sich für jegliche Unterstützung und beendeten die Versammlung mit dem Blick auf ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2017 mit möglichst wenigen Einsätzen.

LEAB PowAirBox

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In den vergangenen Wochen wurde der komplette Fuhrpark der FF Karlstadt auf das Ladeerhaltungssystem LEAB PowAirBox umgerüstet. Hierbei handelt es sich um ein kombiniertes Einspeisesystem für Strom und Druckluft mit automatischem Auswurf. Der 2 in 1 Stecker wird mit der örtlichen Drucklufteinspeisung und dem 230 V Stromnetz verbunden. Am Fahrzeug befindet sich außen die Steckdose und im Fahrzeug die Ladetechnik, die je nach Bedarf 12 oder 24 Volt regelt. Beim starten des Fahrzeuges wird der Stecker automatisch ausgeworfen.

     

Der Umbau an den Fahrzeugen erfolgte durch die Firma Handelsforum in Würzburg. Die Umbauten im Gerätehaus erfolgten in Eigenleistung.

Weitere Infos:

LEAB PowAirBox

Handelsforum

Produktvideo

Karlstadter Ausbilder in Kochel

FLH

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Bei dem großen Bergwaldbrand im Landkreis Bad Tölz sind auch zwei Feuerwehrleute aus dem Landkreis Main-Spessart im Einsatz. Der Karlstadter Kommandant Stephan Brust (links) und sein Stellvertreter Andreas Büttner bilden an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg die Flughelfer von ganz Bayern aus. Sie wurden kurzfristig nach Kochel gerufen. Dort sind sie einen Tag lang als Beobachter vor Ort, um neue Erkenntnisse für die Ausbildung zu gewinnen. Es geht beispielsweise um Fragen wie „Wie funktionieren die Löschwasseraußenbehälter im Dauereinsatz bei minus zehn Grad?“.

Berich/ Foto: Mainpost