50 Jahre Jugendfeuerwehr Karlstadt

Am Samstag feierte die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt in der historischen Altstadt ein ganz
besonders Jubiläum – 50 Jahre Jugendfeuerwehr Karlstadt. Anlässlich dieses Jubiläums richteten wir
einen Tag für die Kinder und Jugendlichen aus. Unserer Einladung zum Jugendfeuerwehrtag nahmen
35 Gruppen von Jugendfeuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und dem Jugend-Rot-Kreuz an.
Darunter war auch die Jugendfeuerwehr aus unserer Partnerstadt Querfurt, welche mit drei Gruppen
teilnahm.
Die Veranstaltung umfasste insgesamt neun Stationen, welche in der Altstadt aufgebaut waren. An
diesen Stationen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit und Aufgabe, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen
unter Beweis zu stellen. Bewusst wurden keine typischen Feuerwehraktivitäten ausgewählt, sondern
Übungen, die auch von den Gästen des THW sowie Jugend-Rot-Kreuz bewältigt werden konnten. So
mussten z.B. mit Holzskiern oder einem „Schlauchring“ auf Strecke gegangen werden oder aber
Schläuche geflochten, Maße geschätzt oder Schrauben/Muttern verbunden werden. Sicherlich ein
Highlight war die Station am Main, bei der es galt mit einem Schlauchboot die „Entenbucht“ zu
queren, dort einen Rettungsring aufzunehmen und mit diesem zurück auf die andere Seite zu fahren.
Zusatzpunkte konnten bei einem Quiz über Karlstadt sowie dem Zählen von Jugendfeuerwehrhelmen,
die in den örtlichen Geschäften ausgestellt waren, erreicht werden.
Am Ende des Tages konnte sich die Gruppe der Jugendfeuerwehr Steinbach 2 den ersten Platz
sichern. Zweiter Sieger wurde die Gruppe der Jugendfeuerwehr Retzstadt 1, gefolgt von der
Jugendfeuerwehr Stadelhofen 1, die den dritten Platz erreichte. Alle teilnehmenden Gruppen zeigten
große Einsatzbereitschaft. Dies wurde auch von zahlreichen Besuchern in der Stadt bemerkt, welche
interessiert fragten was denn heute in der Altstadt los sei.



„Wir sind stolz auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gratulieren der Jugendfeuerwehr
Steinbach 2 zu ihrem verdienten Sieg“, sagte Sabine Sitter, Landrätin und Schirmherrin unserer
Jubiläumsveranstaltung.
Aufgrund der hohen Temperaturen war der Wettbewerb intensiv und fordernd, aber vor allem war es
ein Tag des Zusammenhalts und der Gemeinschaft.
Wir bedanken uns bei unseren Freunden aus der Blaulichtfamilie – dem THW OV Karlstadt für den
Bau des Bootsanlegesteges sowie der Wasserwacht Karlburg für die Absicherung der Bootsfahrt. Ein
weiterer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen an diesem Tag beigetragen haben
– ohne Euch wäre so eine Veranstaltung nicht möglich.
Das 50. Jubiläum der Jugendfeuerwehr Karlstadt war ein unvergesslicher Tag voller Spaß, Spannung
und Gemeinschaftssinn. Die Veranstaltung hat gezeigt, welch wichtige Rolle die Jugendfeuerwehr in
der Gemeinde spielt und wie engagiert die jungen Feuerwehrleute sind.

50 Jahre Jugendfeuerwehr Karlstadt

Die Jugendfeuerwehr Karlstadt steht vor einem Meilenstein in ihrer Geschichte. Am 8. Juli 2023 wird die Feuerwehr ihr 50. Jubiläum feiern. Die Veranstaltung findet auf dem Kirchplatz in der Altstadt von Karlstadt statt.

Das Jubiläumsfest verspricht ein Tag voller Spaß und spannender Aktivitäten für die Jugendvereine der Region. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein Jugendwettbewerb, bei dem die Jugendgruppen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Der Wettbewerb dient nicht nur der sportlichen Herausforderung, sondern fördert auch den Teamgeist und den fairen Wettkampfgeist der Jugendlichen.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Verschiedene Essens- und Getränkestände laden zum gemütlichen beisammen sein ein.

„Das 50. Jubiläum der Jugendfeuerwehr Karlstadt ist ein bedeutender Meilenstein für unsere Organisation. Es ist eine Gelegenheit, die Leistungen unserer engagierten jungen Feuerwehrleute zu würdigen und ihre harte Arbeit und Hingabe anzuerkennen“, sagte Florian Langen, der Jugendwart der Feuerwehr Karlstadt.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag, um 10:00 Uhr mit anschließendem Festbetrieb. Die Jugendfeuerwehr Karlstadt freut sich auf zahlreiche Besucher und hofft auf einen fröhlichen und ereignisreichen Tag.

THL – Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt

Die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt absolvierte am heutigen Samstag erfolgreich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“. 

In Einzel- und Truppaufgaben sowie einem simulierten Verkehrsunfall zeigten die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden ihr Fachwissen. 

Sehr erfreulich war, dass neben zwei Bronzeteilnehmern – für die es somit die erste Abnahme war – auch ein Kamerad die Stufe 6 erreicht hat. Er hat somit alle Stufen in der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfsleistungseinsatz“ mit Erfolg abgelegt. 

1. Bürgermeister Michael Hombach, KBI Stephan Brust und Kommandant Andreas Büttner freuten sich über die Leistungsprüfung und bedankten sich für die Zusammenarbeit. 

Abgenommen wurde die Leistungsprüfung von den Schiedsrichtern Stephan Brust, Stefan Strohmenger und Leon Stahl. 

Teilgenommen haben: 

Stufe 1: Paula Hofmann, Marcel Brust, Michael Hartmann 

Stufe 2: Lars Schmitt, Emanuel Schirm, Wolfgang Schuller 

Stufe 3: Saskia Trimbach, Christian Hemmer, Dominik Nuß 

Stufe 4: Felix Arndt, Benedikt Fuchs, Matthias Büttner 

Stufe 5: – 

Stufe 6: Johannes Nuß 

Schiffsunfall bei Karlstadt – keine Verletzten bei Rettungsaktion von ca. 160 Passagieren

Karlstadt – In den späten Abendstunden ereignete sich gestern ein Schiffsunfall kurz nach 23 Uhr bei Karlstadt, der einen Großeinsatz von Rettungskräften erforderte. Etwa 220  Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei, Wasserwacht und Bayerischem Roten Kreuz sind vor Ort mit Abpumparbeiten und Versorgung der Passagiere und Besatzung beschäftigt. Um die Lage und den Einsatz bei der Anzahl der eingesetzten Kräfte und betroffenen Personen sowie Sachwerte bestmöglich zu koordinieren, setzte das Landratsamt Main-Spessart nach Absprache mit Landrätin Sabine Sitter einen Örtlichen Einsatzleiter ein und begleitete den Einsatz unterstützend.

Der Vorfall ereignete sich, als das Schiff auf Höhe der Schleuse Himmelstadt plötzlich leck schlug. Dadurch drang eine erhebliche Menge Wasser in das Schiff ein, das mit etwa 160 Personen inkl. Crew besetzt war. Trotz des Vorfalls schaffte es das Schiff noch, eine kurze Weiterfahrt unterhalb der Firma Schwenk bei Karlstadt anzutreten und dort festzumachen.

Sobald das Schiff sicher angelegt hatte, begann die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem THW unverzüglich mit den ersten Maßnahmen zur Entwässerung. Die Rettungskräfte arbeiteten zu Stunde daran, das Wasser aus dem Schiff zu pumpen und den Betroffenen Hilfe zu leisten.

Um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Passagiere zu gewährleisten, wurden umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen getroffen. In einer nahegelegenen Halle wurde seitens des BRK eine Unterkunft mit Betten errichtet und die Versorgung mit Getränken sichergestellt. Nach der Evakuierung der Passagiere und Besatzung wurden diese noch vor Ort medizinisch betreut und anschließend zur Unterkunft verbracht. Alle Passagiere, die überwiegend aus den Niederlanden und Belgien stammen, sind wohlauf und werden im Laufe des Tages vom Betreiber der Schifffahrtsgesellschaft nach Hause gebracht.

Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Verletzten. Dennoch wurden alle Passagiere ärztlich untersucht, um sicherzustellen, dass sie in guter gesundheitlicher Verfassung waren. Die genaue Ursache des Schiffsunglücks wird derzeit von den zuständigen Behörden untersucht. Es sind keinerlei Schadstoffe wie Öl oder Diesel ausgetreten. Das Leck wird provisorisch geflickt, bis das Schiff abtransportiert werden kann.

Der Schiffsunfall bei Karlstadt verdeutlicht erneut die Bedeutung einer gut koordinierten Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte und Behörden in solchen Notfällen. Dank des schnellen Handelns und des engagierten Einsatzes aller Beteiligten konnte die Situation schnell und erfolgreich unter Kontrolle gebracht werden.

Pressestelle Landratsamt Main-Spessart und Pressestelle Kreisbrandinspektion Main-Spessart

Pressemitteilung der Polizei Unterfranken

Karlstadt, LKR. MAIN-SPESSART. In der Nacht zu Sonntag havarierte ein Personenschiff auf dem Main. Rund 150 Personen wurden evakuiert. Bei dem Schiffsunfall wurde niemand verletzt. Die Wasserschutzpolizei Würzburg ermittelt gegen den Schiffsführer. Der Schiffsverkehr musste in diesem Bereich des Mains für die Dauer der Evakuierung eingestellt werden.

Gegen 23:10 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken über ein Personenschiff auf dem Main auf Höhe Karlstadt informiert, welches leckgeschlagen war und nun mit einem erheblichen Wassereintritt zu kämpfen hatte. Polizei sowie ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst verlegten zur Einsatzörtlichkeit. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Schiff, welches von Budapest nach Düsseldorf unterwegs war und 126 Fahrgäste im Seniorenalter aus Großbritannien sowie 22 Besatzungsmitglieder an Bord hatte, durch einen wahrscheinlichen Fahrfehler des Schiffführers beim Ausfahren aus der Schleuse bei Himmelstadt am Heck durch einen kleinen Felsen am Grund des Mains beschädigt. Das eintretende Wasser wurde durch Feuerwehr und THW aus dem Schiff gepumpt und dadurch ein Sinken des Schiffes verhindert. Die Gäste sowie die Besatzung wurden gegen 03:00 Uhr von Bord evakuiert und in einer nahegelegenen Turnhalle durch das BRK versorgt. Die Weiterfahrt des Schiffes wurde untersagt.

Die Wasserschutzpolizei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Die genaue Höhe des Sachschadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Mainschifffahrt wurde für die Dauer der Evakuierungsmaßnahmen in diesem Bereich gesperrt. Rund 250 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Weite Links zum Einsatz:

Quelle: kfv-msp.de

Brandverhütung und -bekämpfung

Verbot von offenem Feuer

Verbot von offenem Feuer im Gesamtstadtgebiet von Karlstadt und Eußenheim

Gem. §§ 23, 24 der Verordnung über die Verhütung von Bränden (VVB) muss wegen der bestehenden akuten Brandgefahr durch die Stadt Karlstadt in Absprache mit der Gemeinde Eußenheim bis auf Weiteres ein generelles und absolutes Verbot für jegliche Art von offenem Feuer – auch in bestehenden, auf Dauer angelegten Feuerstellen – im Gesamtgebiet von Karlstadt und Eußenheim ohne Ausnahme ausgesprochen werden. Grillen mit Holzkohle im privaten Bereich innerorts ist von diesem Verbot ausgenommen.

Das Verbot von offenem Feuer gilt sowohl für die ausgewiesenen städtischen Grillplätze, als auch für Lagerfeuer auf privaten Grundstücken.

Angesichts der anhaltend heißen und trockenen Witterung besteht in unserer Region, insb. für Wälder, Hecken, Trockenrasenflächen etc. allerhöchste Brandgefahr.
Die Stadt Karlstadt ist angesichts der extrem hohen Brandgefahr somit verbindlich gehalten, jegliche Art von offenem Feuer ausnahmslos zu untersagen.

Wir fordern die Bevölkerung im eigenen Interesse dringend auf – auch im Hinblick auf mögliche Regressforderungen – sich an das ausgesprochene Verbot zu halten.

Die Aufhebung dieses Verbotes von offenem Feuer wird – sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen – sofort über die Presse bekannt gegeben.

(Quelle: karlstadt.de)