Schnelle Türöffnung – Arnsteiner Straße

Einsatznummer: 8
Datum: 12.01.2018
Alarmzeit: 15:44 Uhr
Schleife(n): 947 (Zug Tag)
Gemeldete Lage: Schnelle Türöffnung - Arnsteiner Straße
Eingesetzte Fahrzeuge: LF 16/12, DLK 23/12
Eingesetzte Kräfte: 1/10
Anwesende Stellen: FF Karlstadt, Rettungsdienst, Polizei
Einsatzbericht:

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Die Leitstelle alarmiert die FF Karlstadt zu einer schnellen Türöffnung in die Arnsteiner Straße.

Am Freitagnachmittag wurden die Kräfte der FF Karlstadt zu einer schnellen Türöffnung in die Arnsteiner Straße alarmiert. Nach dem „ziehen“ des Schließzylinders war der Weg für den Rettungsdienst frei und dieser konnte die Person medizinisch versorgen. Des Weiteren unterstützten wir die Kollegen noch bei der Tragehilfe.
 
Leider gab es an Rande des Einsatzes auch unschöne Szenen. 

Feuerwehrleute beleidigt und bedroht 

Die Feuerwehr Karlstadt, die Polizei sowie der Rettungsdienst wurden am Freitag um 16.15 Uhr zu einem Rettungseinsatz in die Arnsteiner Straße gerufen. Eine ältere Dame, die hilflos in ihrer Wohnung lag, wurde von den Rettungskräften gefunden und in ein Krankenhaus gebracht.

Doch für Probleme sorgte ein Lkw-Fahrer. Äußerungen sorgen für Fassungslosigkeit Wege des Einsatzes wurde die Arnsteiner Straße kurzzeitig durch Einsatzfahrzeuge blockiert, so dass nur Autos durchfahren konnten, teilt die Polizei mit. Ein 52-jähriger Lasterfahrer konnte es offenbar nicht abwarten, endlich weiterfahren zu können, so dass er lautstark seinen Unmut kundgab. Im Weiteren beleidigte und bedrohte der Mann die Feuerwehrkräfte. Er sagte, es sei ihm völlig egal, wenn hier ein Mensch sterbe. Er wolle sofort weiterfahren. Auf eine wörtliche Wiedergabe der Worte des Lkw-Fahrers verzichtet die Polizei in ihrem Bericht. Die Äußerungen des Mannes machten „fassungslos“ und entsprächen „keiner sachlichen Berichterstattung“.

Gegen den Mann wurde noch vor Ort ein Strafverfahren wegen Beleidigung sowie des tätlichen Angriffs gegen die Einsatzkräfte eingeleitet. Zudem wird die Führerscheinstelle benachrichtigt, die Fahreignung des 52-Jährigen zu überprüfen.

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Feuerwehrleute-Rettungseinsaetze-Tod-und-Trauer;art772,9862372
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