Information für Atemschutzgeräteräger

 
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Atemschutznotfalltasche + Respihood

In der Atemschutznotfalltasche (LF 20 KatS) befinden sich ab sofort 2x Respihood (Fluchthauben mit Atemluftanschluss). Die Einsatzkraft schließt die Rettungshaube an die Atemluftflasche im Rucksack an und setzt sie der zu rettenden Person auf. Anschließend wird die Nackenkordel leicht angezogen. Bei einem Mitteldruck von 7 bar strömen etwa 50 l/min in die Haube. Sollte die zu rettende Person eine Atemschutzmaske tragen, wird diese direkt mit der Atemluftflasche verbunden.

 

Schwerlastrettungstuch

Bei  einem nicht mehr gehfähigen PA-Träger kann dieser mit dem Schwerlastrettungstuch (LF 20 KatS) transportiert werden. Gerade bei engen Platzverhältnissen ein großer Vorteil. Die Größe des Tuches, ca. 220×130 cm, ermöglicht einen sicheren Transport des PA-Trägers.

 

Feuerwehrübung: Bus aufgerichtet und zerschnitten

Ein voller Erfolg war die „Busübung“ am ehemaligen Korpsdepot in Obersfeld, wo unter Leitung von Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Rumpel (Aschfeld) die Wehren aus dem Inspektionsbereich Karlstadt sich intensiv mit den speziellen Forderungen der technischen Hilfeleistung bei Busunfällen auseinander setzten, die mit einem hydraulischem Rettungssatz ausgestattet sind.

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Schneiden, sägen, ziehen und drücken

„Nur die Wehr aus Retzstadt musste wegen der Weinlese absagen“, erklärte der KBI, wobei am Samstagvormittag die Wehren aus Karlstadt, Schwebenried, Thüngen und Zellingen sowie am Nachmittag die Wehren aus Arnstein, Aschfeld, Retzbach und Wiesenfeld an dem 18 Meter langen Übungsbus ihre Fertigkeiten ausbauen und vertieften konnten. Zuerst durften die über 120 Aktiven der Feuerwehren unter Mithilfe von Zugeinrichtungen vom Rüstwagen und mit Mehrzweckzügen den Gelenkbus auf die Seite legen und ihn dann wieder aufrichten. Anschließend konnten die Feuerwehren im Bus und an der Außenhaut mit ihrem auf den Fahrzeugen befindlichen Gerätschaften schneiden, sägen, Blech aufreißen, ziehen und drücken. „Sehr interessant war die Information über die technischen Besonderheiten solcher Busse“, verdeutlichte der KBI. Dazu hatte das Busunternehmen Schraud (Arnstein) einen nagelneuen Bus für die Schulung kostenlos bereitgestellt, wobei die Schulung durch den Kommandanten der Gänheimer Wehr Stefan Münch durchgeführt wurde. Dank an die Beteiligten Einen besonderen Dank richtete Georg Rumpel an Markus Pfleghardt, auf dessen Gelände der Bus drei Jahre abgestellt werden durfte, an den Kommandanten der Feuerwehr Obersfeld Daniel Lambrecht, der den Bus dann mit zwei Schleppern auf den „Übungsplatz“ schleppte, die Firma Auge (Marktheidenfeld), die den Bus dann nach Ende der Ausbildung zur Firma Preuer (Würzburg) zur Verwertung schleppte und KBI Bertram Werrlein (Marktheidenfeld), der dies organisierte. Zusätzliche Logistik wurde von der Feuerwehr Karlstadt unter der Leitung von Stephan Brust bereit gestellt. „Es war ein hoher Aufwand notwendig, aber er hat sich für alle Teilnehmer rentiert“, fasste KBI Georg Rumpel zusammen. Denn wann bekommen die Feuerwehren sonst die Möglichkeiten, einmal an und mit einen Bus oder Gelenkbus zu üben.

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Feuerwehren;art772,9750648
© Main-Post 2017

Bilder: FF Karlstadt

24 Stundenübung der Jugendfeuerwehr

Zum ersten mal in der Geschichte der Feuerwehr Karlstadt, fand eine 24-stündige Übung der Jugendfeuerwehr statt.
Gruppe

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Wie bei der Berufsfeuerwehr

Es kann leicht sein, dass künftig so mancher Karlstadter Jugendliche hauptberuflich bei der Feuerwehr ist. Schon jetzt – im Alter von zwölf bis 17 Jahren – absolvierte die Jugendgruppe der Wehr erstmals einen 24-stündigen Dienst, wie er bei der Berufsfeuerwehr üblich ist. Und der Nachwuchs war mit Feuereifer dabei. Kommandant Stephan Brust, der als Ausbilder bei der Feuerwehrschule in Würzburg tätig ist, berichtet:

Wie die Wachmannschaft der Berufsfeuerwehr kümmerten sich die 14 Jugendlichen von Donnerstag 10 Uhr bis Freitag 10 Uhr um alles selbst – absolvierten simulierte Einsätze, kochten und übernachteten im Feuerwehrhaus. Gleich am Donnerstagvormittag gab es den ersten Einsatz. Das Szenario sah vor, dass eine Brandmeldeanlage im Eisenwerk Düker ausgelöst hatte. Die Jugendlichen rückten aus und machten sich an der Pforte des Eisenwerks kundig, von welchem Melder der Alarm ausgegangen war. Sie mussten sich mit der hinterlegten Laufkarte in Abstimmung mit der Werksfeuerwehr auf dem Werksgelände orientieren und den richtigen Brandmelder finden.

Der Alarm am Nachmittag lautete völlig anders: „Person im Main!“ Mit dem Mehrzweckboot und einem Schlauchboot machten sich die jungen Feuerwehrleute auf die Suche und fanden im Hafen des Zementwerks Schwenk eine Schwimmpuppe. Zu mehreren zogen sie die 40 Kilo schwere „Person“ aus dem Wasser und brachten sie auf einer Trage sicher an Land.

Löscharbeiten im Dunkeln Günstig war es, dass es inzwischen schon etwas eher dunkel wird. Auf dem Grillplatz am Hammersteig spielten zwei erwachsene Feuerwehrleute, dass sie ein Lagerfeuer angezündet hätten und Reifen sowie Altöl verbrennen würden. In Wirklichkeit handelte es sich um normales Feuerholz. Die Jugendfeuerwehr musste eine Schlauchleitung legen, denn die Schranke am Grillplatz war verschlossen. Außerdem war Licht aufzubauen. Mit unterschiedlichen Löschverfahren wurde gegen das Feuer vorgegangen. So erlebten die Teilnehmer den Unterschied zwischen einer Kübelspritze und einem Strahlrohr.

Selbst die abendliche Unterhaltung fiel feuerwehrmäßig aus, denn es wurde die Feuerwehrserie von 1974 geschaut, die damals in Karlstadter fürs Fernsehen gedreht worden war. „Das war cool“, berichtet der zwölfjährige Marcel Brust, zu sehen, welche Fahrzeuge damals unterwegs waren. Der inzwischen als Oldtimer hergerichtete Stadtmagirus war damals noch im regulären Einsatz. Auch fanden die Jugendlichen die damalige Feuerwehrkleidung und die Ansichten Karlstadts spannend. Marcel erkannte in dem Film auch seinen Opa.

Auf Feldbetten schliefen die Teilnehmer im Jugendraum des Feuerwehrhauses. Doch die Nacht endete schon um 6.30 Uhr mit dem nächsten Alarm. Die Jugendlichen hatten davon vorher nichts gewusst. Marcel: „Aber wir hatten uns schon so was gedacht und in Jogginghosen geschlafen.“ Wie für die Erwachsenen stehen auch für die Jugendlichen im Feuerwehrhaus Stiefel und Einsatzkleidung parat. Man muss nur noch hineinschlüpfen. Auf dem Gelände der ehemaligen Baufirma Ehrenfels, so wurde angenommen, ist eine Person unter einem Container eingeklemmt. Bei dieser technischen Hilfeleistung hoben die Jugendlichen mit Hebekissen, in die Luft gepumpt wird, den zwei Tonnen schweren Container an. Sie unterbauten zur Sicherheit den Container mit Kanthölzern. Früher hätte man im dem Fall den Hebebaum eingesetzt. Auch das wurde alternativ getestet. Und tatsächlich konnten vier Teilnehmer den Container mit dieser langen Stange durch Hebelkraft anheben.

Am Ende ziemlich platt

Schon am Vortag hatte es ein Training für den Jugendcup des Landkreises Main-Spessart gegeben, der am 23. September in Rohrbach stattfinden wird. Nach dem Frühstück erfolgte eine zweite Trainingseinheit. „Danach waren die Jugendlichen ziemlich platt“, hat der ehemalige Kreisbrandrat Manfred Brust beobachtet. Er gehörte zu dem siebenköpfigen Team von Erwachsenen, die als Betreuer fungierten und die Fahrzeuge steuerten. Ansonsten erledigten die Jugendlichen alles selbst. Nach jedem Einsatz waren alle Gerätschaften zu reinigen und aufzuräumen. Und was kochten die Jugendlichen mittags? Man kann es fast erraten: Spaghetti mit Hackfleischsoße. Und abends ließ sich die „Wachmannschaft“ Wraps schmecken.

Bericht: Mainpost

Bilder: FF Karlstadt

Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr

Sepp und Heini

Die ehemaligen Kreisbrandinspektoren  Heinrich „Heini“ Hofmann (KAR) und Josef „Sepp“ Schwerdhöfer (MAR) beim Besuch der Ausstellung zum 150. Jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Marktheidenfeld.

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Am vergangenen Sonntag besuchten die ehemaligen Kreisbrandinspektoren  Heinrich „Heini“ Hofmann (KAR) und Josef „Sepp“ Schwerdhöfer (MAR) zusammen mit  Kreisheimatpfleger Georg Büttner und Alex Hofmann die Ausstellung zur 150. Jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Marktheidenfeld.
Heini, Sepp

In den Ausstellungsräumen des Franck Hauses wurden die zahlreichen Bilder, Schriftstücke, Ausrüstungsgegenstände und Exponate, sowie Filmbeiträge zu Einsätzen besichtigt. Sepp und Heini berichteten dabei aus ihren erlebten Einsätzen und Erfahrungen ihrer aktiven Zeit, sowie der einen oder anderen Anekdote die zu einem Schmunzeln führte.
Alex, Schorsch, Sepp, Heini

Der kurzweilige und interessante Besuch der Ausstellung wurde durch die Anwesenheit weiterer Floriansjünger, unter anderem KBI a.D. Elmar Väth (MAR) und dem ehemaligen Kommandanten Johannes Väth (MAR), zu einem tollen Erlebnis.

Elmar, Heini
Johannes, Alex, Heini, Sepp

Getreu dem Moto:

„Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!“

 

 

Neuwahlen bei der Feuerwehr Karlstadt

 

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Turnusmäßig wurde in diesem Jahr bei der Jahreshauptversammlung der Vereinsausschuss neu gewählt. Alex Hofmann, der das Amt des Vorsitzenden seit 12 Jahren begleitet, trat dabei nicht mehr als Kandidat für dieses Amt an. Ihm sei die Entscheidung nicht leicht gefallen, betonte er und bedankte sich bei allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen der letzten 2. Perioden. Ganz aus dem Vereinsausschuss verschwunden ist er aber nicht. Er stellte sich zur Wahl des stellv. Vorsitzenden und wurde mit großer Mehrheit der wahlberechtigten Anwesenden gewählt.

Für die Wahl zum Vorsitzenden wurde als einziger Gregor Weigel vorgeschlagen. Auch er wurde mit großer Mehrheit gewählt und nahm das Amt an und bedankte sich bei den Mitgliedern.

Für das Amt des Kassenwarts wurde Heiko Volkenstein wieder gewählt, ebenso Lorenz Wittmann als Schriftführer des Vereins.

Für die drei Beisitzer wurden Bernhard Büttner, Michael Hartmann und Benedikt Fuchs gewählt.

Allen gewählten einen herzlichen Glückwunsch.

Zum Abschluss der Wahl, bedankten sich im Namen der gesamten Feuerwehr Vorsitzender Gregor Weigel und Kommandant Stephan Brust bei Alex Hofmann für die geleistete Arbeit.

Bild von links: Kommandant Stephan Brust, stellv. Kommandant Andreas Büttner, Beisitzer Bernhard Büttner, Vorsitzender Gregor Weigel, stellv. Vorsitzender Alex Hofmann, Schriftführer Lorenz Wittmann, Kassenwart Heiko Volkenstein, Beisitzer Michael Hartmann, Benedikt Fuchs.

Bericht Mainpost:

KARLSTADT

6288 Stunden ehrenamtliches Engagement

Vor einem zunächst nur halb gefüllten Saal im Feuerwehrhaus begrüßte der noch amtierende erste Vorsitzende des Feuerwehrvereins Alex Hofmann zur Jahreshauptversammlung 2017 der Feuerwehr Karlstadt, bei der unter anderem die neue Vorstandschaft gewählt wurde. Neben den Ehrenmitgliedern und Gästen der Stadt und örtlichen Organisationen waren nur wenige aktive Mitglieder anwesend, denn parallel musste die Feuerwehr ihrer Aufgabe nachkommen und zu einem Einsatz ausrücken.

Nach einem kurzen geschichtlichen Rückblick der Wehr stellte der Vorstand seinen Bericht zum vergangenen Jahr vor, der viele Ereignisse und Aktionen, wie die große Verabschiedung von Manfred Brust oder den Gewinn des dritten Preises der Jugendfeuerwehr beim Alkoholpräventionspreis der KaKaGe, umfasste.

Die zehn Jungen und vier Mädchen der Jugendfeuerwehr präsentierten ihr Jahr 2016 mit mehreren Wettbewerben, Abzeichen und einem Ausflug nach Frankfurt schließlich selbst und stellten sich mit einer kurzen Vorführung vor. Zum ersten Mal seit einigen Jahren konnten sie mit Johanna Hofmann und Lukas Rieß auch wieder zwei Mitglieder als Jugendsprecher nennen.

Zwei aktive Frauen und 63 Männer, die 2016 bei insgesamt 140 Einsätzen zur Stelle waren, konnte anschließend der Kommandant Stefan Brust beim Bericht der aktiven Wehr verzeichnen. Von Bränden, technischer Hilfeleistung und Katzenrettung war bei der im Durchschnitt zu den letzten Jahren liegenden Zahl alles dabei.

Zusammen mit 48 Stunden Übungen und Ausbildungen und viel Arbeit unter anderem bei der Sanierung des Rüstwagens und dem Gebäudeunterhalt der Werkstatt und Waschhalle wurden 2016 insgesamt 6288 Stunden ehrenamtliche Arbeit von den aktiven Mitgliedern geleistet. Diese wären allerdings nicht möglich ohne die tatkräftige Unterstützung und Zusammenarbeit wie die des städtischen Bauhofs und weiterer Helfer, denen der Kommandant ein großes Dankeschön aussprach. Außerdem beförderte er Peter Heßler zum Brandmeister und führte fünf neue Mitglieder in den aktiven Dienst ein. Einen Höhepunkt im letzten Jahr stellte ebenso die Anschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeugs LF 20 KATS dar, dem dieses Jahr weitere folgen werden.

Neben anderen Neuerungen und Ausblicken auf das Jahr 2017 beendete Stefan Brust seinen Bericht mit dem Appell an seine Kameraden, diese Stunden gut zu nutzen, um sich vorzubereiten, denn das Wichtigste sei, dass alle Feuerwehrleute nach einem Einsatz wieder heil von diesem gefährlichen Job nach Hause kommen.

Dieser Aufforderung und dem damit verbundenen Dank schlossen sich auch Bürgermeister Paul Kruck, Kreisbrandrat Peter Schmidt und Reiner Labisch vom THW bei ihren Grußworten an. Hauptkommissar Thomas Miebach als Vertreter der Polizei verglich den Abend bei seiner Ansprache mit einem perfekt inszenierten Werbefilm, denn mit der Zeit erst füllten sich die Reihen der Feuerwehrleute, die direkt vom Einsatz eintrafen.

Für ihren langjährigen Einsatz wurden mehrere Mitglieder geehrt. 40 Jahre Mitgliedschaft konnte Peter Mohr vorweisen, 50 Jahre Rainer Naebers und Hans Hombach und für sogar 60 Jahre Treue wurde Willi Wingenfeld gedankt. Mit 30 Jahren konnten sich Wolfgang Schirm und Jürgen Schmitt anschließen und schon seit zehn Jahren Mitglieder sind Gregor Weigel, Florian Heßler und Sebastian Höhn.

Bei der Wahl der neuen Vorstandschaft übergab Alex Hofmann, der zwölf Jahre als Vorsitzender aktiv war, sein Amt an den nun gewählten Gregor Weigel. Stellvertretender Vorsitzender wurde nun Alex Hofmann und den Dienst des Schriftführers übernimmt Lorenz Wittmann. Aus den Wahlen gingen außerdem Heiko Volkenstein als Kassenwart und Bernhard Büttner, Benedikt Fuchs und Michael Hartmann als Beisitzer hervor.

Die Vorstandschaft und die beiden Kommandanten Stefan Brust und Andreas Büttner bedankten sich für jegliche Unterstützung und beendeten die Versammlung mit dem Blick auf ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2017 mit möglichst wenigen Einsätzen.