Brand landwirtschaftliches Anwesen Ansbach – ELF 2 wird benötigt

Einsatznummer: 79
Datum: 26.09.2014
Alarmzeit: 04:04 Uhr
Schleife(n): 948 (Gruppe Nacht)
Gemeldete Lage: Brand landwirtschaftliches Anwesen Ansbach - ELF 2 wird benötigt
Eingesetzte Fahrzeuge: ELF 2
Eingesetzte Kräfte: 1/2
Anwesende Stellen: FF Karlstadt
Einsatzbericht:
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Die Leitstelle alarmiert die FF Karlstadt zur Unterstützung nach Ansbach. Dort wird das ELF 2 benötigt.

RODEN Fast hätte Aussiedlerhof gebrannt

Das Feuer hätte wesentlich schlimmer ausgehen können: Am frühen Freitagmorgen sind in Ansbach (Kreis Main-Spessart) zwei Autos ausgebrannt.

Ursache vorerst unbekannt: In Ansbach brannten in der Nacht zum Freitag zwei Autos im Hof eines Aussiedlerhofes aus.

Die Sirenen heulten kurz nach 4 Uhr. Gemeldet war ein Brand in einem Aussiedlerhof im Urspringer Weg in Ansbach. Acht Feuerwehreinheiten, Rettungsdienst und Polizei wurden alarmiert.

Die Ansbacher Feuerwehr war am schnellsten vor Ort und gab bald Entwarnung: Es brannten lediglich zwei Autos im Hof des Anwesens. Die Ansbacher löschten das Feuer „professionell mit einem Schaumangriff“, ist auf der Homepage der Feuerwehr Marktheidenfeld nachzulesen. „Die haben hervorragend gearbeitet“, betonte auch Kreisbrandrat Manfred Brust. „Sie haben schnell und gut reagiert.“

 Die beiden Fahrzeuge standen nur rund zwei Meter entfernt von dem Wohngebäude. Die Gefahr, dass die Flammen übergreifen, sei groß gewesen, führte Brust aus: „Das war eine enorme Hitze.“ Die äußere der Doppelglasscheibe zur Küche hin sei zerborsten, die innere habe noch gehalten. Ansonsten wurde das Gebäude zwar verrußt, aber nicht weiter beschädigt.

Vor Ort im Einsatz waren laut Brust gut vier Dutzend Feuerwehrleute. Die Ansbacher wurden unterstützt von Waldzellern und Urspringern. Die restlichen Feuerwehreinheiten konnten nach der Entwarnung wieder kehrt machen und einrücken.

Die Wärmebildkamera der Urspringer Feuerwehr leistet gute Dienste, die Ansbacher Kameraden übernahmen die Brandwache.

Der Aussiedlerhof liegt rund 150 Meter vom Ortsrand Ansbachs entfernt. Bei einem Großbrand des riesigen Hofes mit Scheune und Stallungen hätten die Feuerwehrler eine rund 1000 Meter lange Schlauchleitung zum Löschweiher legen müssen, machte Brust deutlich.

Am Vormittag waren die Brandfahnder der Kriminalpolizei Würzburg vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch voll im Gange, schreibt die Polizei und erklärt auf Nachfrage: Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung gibt es bislang nicht