Neuer Rettungssatz auf RW2

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Der neue Rettungssatz ist auf dem RW2 verlastet, alles am gewohnten Platz!!!

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Achtung:

  • Beide Kreisläufe sind immer auf; Pumpe einfach nur an der Seite einschalten!!!
  • Der Turbohebel schaltet die kpl. Leistung auf einen Kreislauf!!
  • Die Monokupplungen können unter Druck geöffnet und geschlossen werden!!!

Die Beschriftung folgt noch!!! Kiste 3 ist ein Provisorium bis alle neuen Produkte da sind und wir richtig verlasten können. Hydraulik-Schlauchtrommel ist auf dem Dach.

Die Rettungsschere auf dem LF16/12 wurde ebenfalls getauscht.

Offizielle Übergabe und Einsegnung des neuen Mehrzweckbootes

Das neue Mehrzweckboot der Feuerwehr Karlstadt heißt „Marie“ – Taufe und Segnung

Bootstaufe

Bei der feierlichen Übergabe am Sonntag, 22. Juni 2014, wurde das schon 2013 fertig gestellte Arbeitsgerät der Feuerwehr Karlstadt auch gesegnet und vorgestellt. Ein Festzug mit der Trachtenkapelle Heßlar zur Bootsanlagestelle beim Mäuerchen und zurück zum Feuerwehrhaus rundeten den Festakt ab.

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Im Beisein von Kreisbrandrat Manfred Brust, Kreisbrandinspektor Georg Rumpel,  Abordnungen der Feuerwehren des Stadtgebietes und der Stützpunktfeuerwehren des Landkreises, Abordnungen der anderen Hilfsorganisationen (Polizei, BRK, Wasserwacht und des Technischen Hilfswerks), Mitgliedern des Stadtrats und interessierten Bürgern  übergab der erste Bürgermeister Dr. Paul Kruck das neue Mehrzweckboot an die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt.  Pfarrer Paul Häberlein und Diakon Hans Klein stellten das neue Mehrzweckboot  unter den Segen Gottes. In kurzen Ansprachen hoben 1. Kdt. Jürgen Brust, Bürgermeister Dr. Paul Kruck und Kreisbrandrat Manfred Brust die große Bedeutung der Feuerwehr hervor.

Die Ausgabe von 63 000 Euro sei mehr als gerechtfertigt, erklärte Bürgermeister Dr. Paul Kruck. Da der Feuerwehr Karlstadt auch die Bundeswasserstraße Main zwischen den Staustufen Erlabrunn und Harrbach als Einsatz- und Zuständigkeitsbereich zugeteilt ist, wird sie bei Schiffshavarieren, Schiffsbränden, Personenrettungen und- suchen, Tierrettungen und Umweltschadensbeseitigung alarmiert. Deshalb habe die Stadt auch 5000 Euro Zuschuss vom Landkreis erhalten, dazu kamen 2500 Euro aus dem Verkauf des alten Bootes.

Die Erkenntnisse aus dem Einsatzgeschehen in 2008, bei dem die Stadt nur knapp einer Katastrophe durch den Brand eines Gefahrgut-Tankschiffes  entging, leiteten die Beschaffung des hier vorgestellten Einsatzbootes ein.

Kommandant Jürgen Brust ging darauf ein, dass das alte Boot 1971 für die Feuerwehrschule in Dienst gestellt und 1991 von der Stadt Karlstadt übernommen wurde. Nach über 40 Jahren waren neue Einsatzszenarien im Brand- und Umweltschutz (zum Beispiel Ölsperren) damit nicht mehr möglich. Deshalb sei die Wehr an die Stadt herangetreten. Für die Unterstützung bei der Beschaffung bedankte er sich bei Sabine Zabl und Sieglinde Steiner vom Karlstadter Ordnungsamt sowie beim Karlstadter Stadtrat.

Löschmeister Martin Kütt, vom Bürgermeister als „Obermaat“ tituliert, erklärte die Eigenschaften und Besonderheiten des bei der Werft SBS in Andernach gebauten Bootes. Dank der dort neu entwickelten Trimeran-Rumpfform liege es sehr stabil im Wasser, sei dank eines angedeuteten Kiels gleichzeitig aber auch sehr wendig. Um an das Mainufer mit dem Steinwurf heranfahren können, erhielt es eine zweite Aluminiumschicht. Eine hydraulische Bugklappe erleichtert das Beladen mit schweren Lasten. Tragen kann es bis zu 10 Mann. Eine Besonderheit ist der mittig angeordnete Ruderstand mit Bootsstuhl. Den Bootsstuhl ließ die Feuerwehr einer Neukonstruktion für ein Polizeiboot nachbauen. Auch der neue Trailer wurde durchdacht konstruiert, seine wasserdichten Rücklichter müssen für das Wassern nicht mehr abgenommen werden.

Während ins alte Boot für die Beleuchtung ein lärmendes Stromaggregat gestellt werden musste, ist das Neue hier autark. Für die LED-Scheinwerfer genügt die Lichtmaschine des 66 Kilowatt starken Außenbordmotors. Wie leise der moderne Viertakter von Honda ist, zeigte sich bei der abschließenden Probefahrt für die Prominenz. Löschangriffe vom Boot aus ermöglicht eine fest eingebaute Pumpe. Mit einem Sidescan- und einen 360-Grad-Echolot sind auch die „technischen Augen“ aktuell, für den Digitalfunk ist das Boot vorgerüstet. Seine nüchterne Einsatzbezeichnung lautet „Florian Karlstadt 99-1“.

„Dir und Deiner Besatzung allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Ich taufe Dich auf den Namen Marie.“ Marie Hofmann taufte das neue Mehrzweckboot der Feuerwehr Karlstadt mit einem Glas Sekt, das sie darüber ausgoss und am Rumpf zerschlug. „Marie“ stehe für die Geliebte oder den Stern des Meeres, erklärte der Kommandant zur Namenswahl. Aber auch für Marie Hofmann – sie ist mit zwölf Jahren das jüngste Mitglied der aktiven Feuerwehr in Karlstadt.

Wie wichtig ein Boot für die Karlstadter Wehr ist, sei seit der Beinah-Katastrophe im Jahr 2008 allen bewusst, stellte Kreisbrandrat Manfred Brust in seinem Grußwort heraus. Als ein Tankfrachter mitten auf dem Main brannte, beladen mit 1,1 Millionen Liter des Lösungsmittels Toluol („Brandverhalten wie Nitroverdünnung“), habe alles schnell gehen müssen. Nach Alarmplan werden auch die Boote der Feuerwehr Gemünden und Marktheidenfeld angefordert, jedoch verstreicht bis zum Eintreffen dieser Boote wertvolle Zeit.

Thomas Miebach lobte als Leiter der Karlstadter Polizeiinspektion, dass auf die Karlstadter Feuerwehr immer Verlass sei. Wenn es bei Terminen wie diesem um das Alter von ersetzten Einsatzfahrzeugen gehe, sollte mehr herausgestellt werden, dass die weit überdurchschnittlichen Nutzungszeiten nur erreicht werden, weil die Feuerwehren ihr Material perfekt in Schuss halten.

Hohe Auszeichnung für Firma KMB in Himmelstadt

Auszeichnung KMB

Im Rahmen der feierlichen Indienststellung des neuen Mehrzweckbootes der Freiwilligen Feuerwehr Karlstadt am 22.06.2014 konnte an die Firma KMB (Karlstadter Maschinenbau GmbH) eine sehr seltene Auszeichnung für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen in Bayern verliehen werden.

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Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der Landesfeuerwehrverband würdigen mit der Verleihung die überdurchschnittliche und engagierte Unterstützung für das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern. Ein großer Beitrag ist die ständige Bereitschaft der Firma KMB Freiwillige Feuerwehrmitgliedern, die sie derzeit beschäftigt, jeder Zeit für den Einsatzdienst der Feuerwehr freizustellen und die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt jederzeit ideell zu unterstützen. Mit dieser Unterstützung trägt die Firma KMB wesentlich zum Erhalt der Tagesalarmbereitschaft der Feuerwehren bei, welche den Bürgern und Firmen zu Gute kommt. Da eine Unterstützung in diesem Umfang nicht selbstverständlich ist, haben sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Karlstadt in Abstimmung mit Bürgermeister Dr. Paul Kruck und Kreisbrandrat Manfred Brust dazu entschlossen einen Antrag auf Firmenehrung beim Landesfeuerwehrverband zu stellen. So konnte im Rahmen der Bootstaufe die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ aus der Hand des Kreisbrandrat Manfred Brust an die Geschäftsleitung der Firma KMB vertreten durch Geschäftsführer und  Feuerwehr Kamerad, Herrn Thomas Hofmann übergeben werden.

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Kreisbrandrat Manfred Brust  begründete die Ehrung der Firma KMB mit der langjährigen Unterstützung der Feuerwehr Karlstadt, sowohl bei Einsätzen als auch bei Übungen. Zudem werden bei Bedarf Geräte und Maschinen der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Auch unterstütze die Firma die Floriansjünger durch Sach- und Geldspenden. Besondere Anerkennung verdiene die stete Erlaubnis der Firmenleitung, dass die Mitarbeiter, die ehrenamtlich bei der Feuerwehr  tätig sind, bei Alarmen ihren Arbeitsplatz verlassen und zum Einsatz ausrücken dürfen. Dieses Entgegenkommen der beiden  Firmenchefs (Thomas Hofmann und Wolfgang Anderlohr) zeuge von großem Verständnis des Arbeitgebers für die Belange der Feuerwehr. Obwohl die aktiven Feuerwehrmänner und -frauen einen gesetzlichen Anspruch auf Freistellung zur Mitwirkung bei Einsätzen haben, sei dies in Zeiten wirtschaftlicher Zwänge und wachsenden Konkurrenzdrucks keinesfalls selbstverständlich. Dass  die Geschäftsführung die Firmeninteressen zugunsten der Feuerwehr zurückstelle verdiene Anerkennung und trage dazu bei, dass die Feuerwehr Karlstadt in der notwendigen Mannschaftsstärke ausrücken kann. Dies komme der Sicherheit der Bürger und dem Gemeinwohl zugute. Die Feuerwehren sind auf die Unterstützung der Arbeitgeber besonders angewiesen, um eine hohe Hilfeleistungsqualität gewährleisten zu können. Die Ehrung des Unternehmens mache die besondere Verbundenheit zur Kommune und zur örtlichen Feuerwehr deutlich und würdige das soziale Engagement der Geschäftsführung. „Den Feuerwehrdienst sicherzustellen ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen, doch ohne die Unterstützung von Gönnern, Förderern und verständnisvollen Arbeitsgebern geht es nicht“, so Kreisbrandrat Brust.

Zur dieser Auszeichnung gratulierte Bürgermeister Herr Dr. Paul Kruck und bedankte sich für diese Bereitschaft.

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Neues Oberarm – Blutdruckmessgerät

Hallo Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

auf Anregung der Mannschaft wurde ein vollautomatisches Oberarm Blutdruckmessgerät beschafft. Es ist im Rettungsrucksack auf dem 12/1 verlastet.

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Das herkömmliche Blutdruckmessgerät inkl. Stethoskop wurde im Rucksack belassen.

Bedienung Blutdruckmessgerät