Erfolgreiche Leistungsprüfungen: Bayerische Jungenleistungsspange und Gruppe im THL Einsatz

Karlstadter Jugendfeuerwehr und Aktive Wehr stellten sich der Leistungsprüfung am Wochenende

Mit Erfolg stellten sich am vergangenem Wochenende sechs Jugendliche der Bayerischen Jugendleistungsprüfung und 15 Aktive der Leistungsprüfung die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz.

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Die Jugendleistungsprüfung der Feuerwehren Bayerns ist für Feuerwehranwärter vom vollendeten 14. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr bestimmt. Sie besteht aus fünf Einzel- und fünf Truppübungen und der Beantwortung von Testfragen. Dabei werden Kenntnisse in den Dienstvorschriften, den Unfallverhütungsvorschriften sowie der Gerätekunde gefordert und zahlreiche praktische Fertigkeiten an feuerwehrtechnischem Gerät verlangt. Nur durch ausgiebige vorherige Übungen können diese Grundfertigkeiten erlangt werden, die eine Feuerwehrfrau oder einem  Feuerwehrmann den ganzen Feuerwehrdienst begleiten.

Bei der Leistungsprüfung die Gruppe im techinschen Hilfleistungseinsatz wird als Ausgangslage für die Einsatzübung ein nächtlicher Verkehrsunfall angenommen. Ein Schrottfahrzeug mit einer Puppe als eingeklemmten Fahrer dient als Prüfungsszenario. Mit dem Absitzen aus dem Einsatzfahrzeug beginnt die Leistungsprüfung. Nach dem Einsatzbefehl ist die Verkehrsabsicherung zu erstellen, die Einsatzstellenbeleuchtung in Betrieb zu nehmen und die Sicherung gegen Brandgefahr zu gewährleisten. Der Melder betreut die verunfallte Person und das Unfallfahrzeug ist zu sichern und zu unterbauen. Zwischenzeitlich sind auch die Rettungsschere und der Spreizer in Position gegangen und sind einsatzbereit. Das wechselweise Öffnen und Schließen von Schere und Spreizer simuliert dabei den Rettungsvorgang der eingeklemmten Person. Um die Zeitvorgabe einzuhalten, ist ein äußerst konzentrierter Prüfungsablauf erforderlich. Weiterhin sind auch die stufenabhängigen Zusatzaufgaben zu meistern. Bei der Stufe eins sind Einzelaufgaben aus der Gerätekunde gefordert. Ab der Stufe zwei sind Truppaufgaben zu bewältigen. Aufgaben wie die Handhabung der Motorkettensäge, der hydraulische Rettungssatz, die Flutlichtstrahler mit Stativ oder die stabile Seitenlage werden dabei ausgelost und sind umfassend vorzuführen und zu erläutern. Ab Stufe fünf steht auch noch das Erkennen von Gefahrgutkennzeichen auf dem Prüfungsprogramm.

Karlstadts Bürgermeister Dr. Paul Kruck bedankte bei den Prüfungsteilnehmern und Schiedsrichtern, die sie sich in Ihrer Freizeit für den Schutz der Allgemeinheit einsetzen und  sich an einem Samstag Nachmittag einer solchen Prüfung unterziehen.

Kreisbrandrat Manfred Brust bedankte sich bei seiner Heimatfeuerwehr für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an den beiden Leistungsprüfungen. Er unterstrich dabei die praxisnähe beider Leistungsprüfungen und die Wichtigkeit einer guten soliden Ausbildung. Gerade die Jugendleistungsprüfung begleite einen Feuerwehrmann sein ganzes „Feuerwehrleben“.

Kommandant und Ausbilder Jürgen Brust richtete seinen Dank an alle Jugendlichen und Kameraden sowie den Schiedsrichtern die an der Prüfung teilgenommen haben um die Leistungsprüfung zu absolvieren.

Zum Abschluss lud Vereinsvorsitzender Alex Hoffman alle Prüfungsteilnehmer, Schiedsrichter und Gäste zu einer zünftigen Brotzeit in die Floriansstube ein.

Die Bayerische Jugendleistungsspange erhielten Arndt Felix, Arndt Jenny, Reusch Simon, Heßler Phillip, Fuchs Benedikt, Nuss Dominik

Leistungsabzeichen Technische Hilfe

Bronze erzielte Vogt Christina

Silber erzielte Strohmenger Stephan

Gold bekamen Fuchs Felix, Greis Alexander, Rüb Petra, Hüsam Christian, Gehrsitz Max, Büttner Matthias

Die Stufe vier erreichten Brust Tobias, Trautmann Christoph, Weigel Gregor

Die Stufe fünf erreichte Brust Stefan

Über die Stufe sechs freuten sich Büttner Christoph, Rümmer Stephan, Volkenstein Heiko

Schiedsrichter waren Georg Rumpel, Jürgen Winkler und Karl Reußner .

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