22.06.2021 | Aufhebung des absoluten Verbotes von offenem Feuer im Gesamtgebiet von Karlstadt

Die Stadt Karlstadt hebt das am 17.06.2021 erlassene Verbot von offenem Feuer jeglicher Art im Gesamtgebiet von Karlstadt aufgrund der Regenfälle in den letzten Tagen und der dadurch veränderten Witterungsverhältnisse mit sofortiger Wirkung auf.

Trotz der Aufhebung des Feuerverbotes, rät die Stadt Karlstadt dringend zur Vorsicht bei offenem Feuer und weist darauf hin, die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Sinnvollerweise sollte auf das Grillen in gefährdeten Bereichen gänzlich verzichtet werden. In jedem Fall muss Vorsorge getroffen werden.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass
das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen nach der Bayerischen Luftreinhalteverordnung (BayLuftV) und der Verordnung für die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen (PflAbfV) nur noch außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur noch auf den Grundstücken, auf denen sie angefallen sind verbrannt werden dürfen
kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100m angezündet werden darf.
in den Wäldern Rauchverbot vom 01. März bis 31. Oktober für Besucher besteht.

Stadt Karlstadt

17.06.2021 | Verbot von offenem Feuer im Gesamtstadtgebiet von Karlstadt und Eußenheim

Gem. §§ 23, 24 der Verordnung über die Verhütung von Bränden (VVB) muss wegen der bestehenden akuten Brandgefahr durch die Stadt Karlstadt in Absprache mit der Gemeinde Eußenheim bis auf Weiteres ein generelles und absolutes Verbot für jegliche Art von offenem Feuer – auch in bestehenden, auf Dauer angelegten Feuerstellen – im Gesamtgebiet von Karlstadt und Eußenheim ohne Ausnahme ausgesprochen werden. Grillen mit Holzkohle im privaten Bereich innerorts ist von diesem Verbot ausgenommen.

Das Verbot von offenem Feuer gilt sowohl für die ausgewiesenen städtischen Grillplätze, als auch für Lagerfeuer auf privaten Grundstücken.

Angesichts der anhaltend heißen und trockenen Witterung besteht in unserer Region, insb. für Wälder, Hecken, Trockenrasenflächen etc allerhöchste Brandgefahr.

Die Stadt Karlstadt ist angesichts der extrem hohen Brandgefahr somit verbindlich gehalten, jegliche Art von offenem Feuer ausnahmslos zu untersagen.

Wir fordern die Bevölkerung im eigenen Interesse dringend auf – auch im Hinblick auf mögliche Regressforderungen – sich an das ausgesprochene Verbot zu halten.

Die Aufhebung dieses Verbotes von offenem Feuer wird – sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen – sofort über die Presse bekannt gegeben.

Keller in der Karlstadter Altstadt standen unter Wasser

Die Feuerwehr rückte mit 22 Mann aus. Kommandant Stephan Brust: Ein typischer Fall für die Zeit nach einer Frostperiode.

Die Karlstadter Feuerwehr pumpte am späten Freitagabend in der Schulgasse mehrere Keller leer. | Foto: Karlheinz Haase

Obwohl es gar nicht geregnet hatte, musste die Karlstadter Feuerwehr am Freitag gegen 21 Uhr ausrücken, um in der Schulgasse mehrere Keller auszupumpen. In der Hausnummer 3 hatte es einen Rohrbruch gegeben. In den alten Gewölbekellern drang das Wasser von einem zum anderen. Letztlich waren neben der Hausnummer 3 auch die 5, 7, und 9 betroffen. Mit sechs Pumpen, die zusammen zweieinhalb Kubikmeter in der Minute fördern, wurden die Keller ausgepumpt. Kommandant Stephan Brust schätzt, dass gut 200 Kubikmeter ausgelaufen waren. Es sei gar nicht so selten, dass es nach Frostperioden zu Rohrbrüchen kommt, sagt er. Dann schmilzt das Eis in Rohren, die es gesprengt hat. Im Einsatz waren 22 Mann.

Bericht/Foto: Mainpost

Fast 50 Jahre im Dienst

Nahezu unbemerkt durch die Coronapandemie geht in der Karlstadter Feuerwehr eine große Ära zu Ende. Bernhard Büttner (65) schied an diesem Donnerstag altersbedingt aus dem aktiven Einsatzdienst aus. Fast 50 Jahre prägte er mit seinem Engagement die Karlstadter Wehr.

Verabschiedung von Bernhard Büttner nach fast 50 Jahren aktiven Dienst in der Feuerwehr Karlstadt (von links): Kommandant Stephan Brust, stellv. Kommandant Andreas Büttner, Bernhard Büttner, Vereinsvorsitzender Gregor Weigel. | Foto: Martin Heller

Mit 16 Jahren trat Bernhard, genannt Börni, in die Karlstadter Feuerwehr ein.
Nach der Jugendfeuerwehr und seinen ersten Jahren im aktiven Dienst wurde Bernhard schnell zum Gruppenführer. Daneben engagierte sich Bernhard als Mitglied der Vorstandschaft und als langjähriger Vorsitzender im Verein der Feuerwehr.

Neben dem aktiven Feuerwehrdienst war Bernhard die Brandschutzerziehung eine Herzensangelegenheit. Viele Jahre besuchte er Kindergartengruppen und Grundschüler und machte schon früh auf die Gefahren mit dem Feuer aufmerksam. Als gelernter Radio- und Fernsehtechniker hielt er lange die Funktechnik der Feuerwehr in Schuss.

Zu seinem 65. Geburtstag wurde Bernhard vom Kommandanten Stephan Brust, seinem Stellvertreter Andreas Büttner sowie dem Vereinsvorsitzenden Gregor Weigel mit der obligatorischen Helmübergabe und einem Präsentkorb in den Ruhestand verabschiedet.